World Collage Day 2022

Mail from Michelle Gendreau
My contributions to Michelle s project

Mail from Michelle Gendreau

My contributions to Michelle s project

Mail from Michelle Gendreau thumbnail
My contributions to Michelle s project thumbnail

Ich habe Post vom Michelle Gendreau (Kanada) bekommen. Sie kennt mich von meinen Beiträgen aus unterschiedlichen Assembling Magazinen und hat mich zu ihrem Projekt, dass sie für den Welt Collage Tag am 14.Mai 2022 initiiert hat, eingeladen. Dafür sendete sie mir ein Kollektion von sehr inspirierenden Bildelementen, die ich für die Anfertigung von Collagen in der Größe 8×8 cm verwenden sollte. Ich habe insgesamt vier Stück gestaltet und ihr zurückgesendet. Wahrscheinlich werden sie nicht pünktlich zum 14.5. bei ihr eintreffen – aber ich hoffe dennoch, dass sie sie belad erreichen und ihr gefallen werden.

english version:
I have received mail from Michelle Gendreau (Canada). She knows me from my contributions from different assembling magazines and invited me to her project that she initiated for the World Collage Day on May 14, 2022. For this, she sent me a collection of very inspiring image elements to use for making collages in size 8×8 cm. I designed a total of four pieces and sent them back to her. Probably they will not reach her in time for 14.5. – but I still hope that they will reach her loaded and that she will like them.

Featured in
Contemporary Collage Magazine #7

Ich bin ganz schön im Rückstand – sorry! Aber hier endlich mein besonderer Dank an  Les und Molly Jones für die Aufnahme in ihr fantastisches ContemporaryCollageMagazine #7 und für die Veröffentlichung meines „Werbeblogs“ für meinen Lieblingskleber Coccoina sowie zwei meiner Collagen.
ContemporaryCollageMagazine ist ein monatliches Online-Zine – hochinteressant und immer aktuell – alles, was das Herz eines Collagisten bewegt. Also – check den Link und hol Dir Dein eigenes Exemplar! (unbezahlte Werbung)

Nun noch einmal mein Text in Deutsch:
„Ich kann nicht ohne leben“ –  einem Coccoina Kleber.
Nach unzähligen Klebstofferfahrungen bin ich vor Jahren auf Coccoina gestoßen und seitdem ein großer Fan davon – aus unterschiedlichen Gründen.

Coccoina ist ein italienisches Traditionsprodukt der Firma Balma Capoduri und ein Klebstoff, der seit den 1920Jahren nach der alten Rezeptur hergestellt wird – ohne Chemie, auf Basis von Kartoffelstärke, wasserlöslich und lösungsmittelfrei. Er eignet sich für Papiere aller Art sowie Fotos und Gewebestoffe.
Coccoina kann man noch immer in der seit 100 Jahren in der Ausführung nicht veränderten Blechdose kaufen, in deren Mitte ein Röhrchen steckt – ein geeigneter Aufbewahrungsort für den mitgelieferten kleinen Pinsel, mit dem der Klebstoff aufgetragen werden kann. Öffnet man die Dose entströmt ihr ein betörender Duft nach Bittermandel. Der Kleber hält sich dort über Jahre, und wenn er austrocknet kann man ihn mit etwas Wasser und ein wenig Wärme wieder in seinen Ursprungszustand zurückversetzen und wieder verwenden.

Mittlerweile gibt es Coccoina in unterschiedlichen Ausführungen. Neben der Blechdose gibt es ihn auch als Flüssigkleber und als Klebestift. Ich bevorzuge die Klebestiftvariante, da ich diesen am besten handhaben kann. Rezeptur und Duft sind mit dem Klebstoff in der Dose identisch.

Ich liebe diesen Kleber nicht nur, weil er nachhaltig, lösungsmittel- und säurefrei ist und somit die Collagen über die Jahre farblich nicht verändert, sondern auch, weil er im Abrieb so geschmeidig ist und das alte, fragile Papier, dass ich für meine Collagen überwiegend benutze, beim Auftragen nicht zerreißt (wie es all die anderen Klebstoffe, die ich vorher benutzte, schon so häufig getan haben). Und nicht zuletzt empfinde ich Coccoina als angemessenen Klebstoff für meine Collagen, weil seine Rezeptur er so alt ist wie das Papiermaterial, das ich am liebsten nutze.
(völlig freiwillige und unbezahlte Werbung für den meiner Meinung nach besten Papierkleber der Welt für Collagisten).

english version:
I’m way behind – sorry! But here at last, my special thanks to Les and Molly Jones for including me in their fantastic ContemporaryCollageMagazine #7 and for publishing my „promotional blog“ for my favorite glue, Coccoina, as well as two of my collages.
ContemporaryCollageMagazine is a monthly online zine – highly interesting and always up to date – everything that moves a collagist’s heart. So – check out the link and get your own copy! (unpaid advertising)

Now once again my text in English:
„I can’t live wihtout“ a Coccoina glue.
After countless glue experiences, I came across Coccoina years ago and have been a big fan of it ever since – for different reasons.

Coccoina is an Italian traditional product of the Balma Capoduri company and an adhesive that has been produced according to the old recipe since the 1920s – without chemicals, based on potato starch, water-soluble and solvent-free. It is suitable for all kinds of paper, photos and fabrics.

Coccoina can still be bought in the tin can, which has not changed in design for 100 years, with a small tube in the middle – a suitable place to store the small brush supplied with it, which can be used to apply the glue. When you open the tin, a beguiling scent of bitter almond escapes from it. The glue will keep there for years, and when it dries out you can return it to its original state with a little water and a little heat and use it again.
Meanwhile, Coccoina is available in different versions. In addition to the tin can, it is also available as a liquid glue and as a glue stick. I prefer the glue stick version, as I find this the best to handle. The formula and scent are identical to the glue in the tin.

I love this glue not only because it is sustainable, solvent and acid free and thus does not change the color of the collages over the years, but also because it is so smooth in abrasion and does not tear the old fragile paper that I use for most of my collages when I apply it (as all the other glues I used before have done so often). And last but not least, I feel Coccoina is an appropriate glue for my collages because its formula is as old as the paper material I prefer to use.
(totally voluntary and unpaid promotion of what I consider the world’s best paper glue for collagists).

Echigo Tsumari Mail Art Triennale – Japan

Echigo Tsumari Mail Art Triennale - 1
Echigo Tsumari Mail Art Triennale - 2
Echigo Tsumari Mail Art Triennale - 3
I live here and now - inside
I live here and now - outside

Echigo Tsumari Mail Art Triennale - 1

Echigo Tsumari Mail Art Triennale - 2

Echigo Tsumari Mail Art Triennale - 3

I live here and now - inside

I live here and now - outside

Echigo Tsumari Mail Art Triennale - 1 thumbnail
Echigo Tsumari Mail Art Triennale - 2 thumbnail
Echigo Tsumari Mail Art Triennale - 3 thumbnail
I live here and now - inside thumbnail
I live here and now - outside thumbnail

Am 30. April 2022 startete in Japan startete in Japan das „Echigo-Tsumari Art Festival 2022“. Die eingereichten Arbeiten zur „Echigo-Tsumari Internationalen Mail Art Ausstellung“ werden auf dem Nanagawa Campus ausgestellt. Ich freue mich mit zwei Arbeiten dabei zu sein: einem Triptychon und einer Postkarte. Die Ausstellung wird bis zum 13. November 2022 zu sehen sein. An der Ausschreibung habe 400 Künstlerinnen und Künstler teilgenommen; rund 900 Arbeiten aus der ganzen Welt sind ausgestellt.

Am 30. April 2022 startete in Japan startete in Japan das „Echigo-Tsumari  Art Festival 2022“. Die eingereichten Arbeiten zur „Echigo-Tsumari Internationalen Mail Art Ausstellung“ werden auf dem Nanagawa Campus ausgestellt. Ich freue mich mit zwei Arbeiten dabei zu sein: einem Triptychon und einer Postkarte. Die Ausstellung wird bis zum 13. November 2022 zu sehen sein. An der Ausschreibung habe 400 Künstlerinnen und Künstler teilgenommen; rund 900 Arbeiten aus der ganzen Welt sind ausgestellt.

Collaboration

Das ist der Text, den ich für die Publikation „The reflected image“ von Maria Elisa Quiaro geschrieben habe – in deutsch und in englisch:

Kollaborative Kunst – Mehr als die Summe seiner Teile

Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der Kunst sind vielfältig.

Es gibt unterschiedlichste Rahmenbedingungen, die festgelegt und ausgefüllt werden müssen: wann, über welchen Zeitraum, wo, wie und mit wem man zusammen arbeitet.
Es gibt temporäre und dauerhafte Kollaborationen mit einem oder mehreren Künstlern. Es gibt projektbezogene, thematisch spezifische oder freie Zusammenarbeiten. Es gibt Kollaborationen, in denen erkennbar ist, welcher Bestandteil des Ergebnisses welchem Künstler zuzuordnen ist. Und es gibt Zusammenarbeiten, deren Ergebnis wie aus einem Guß erscheinen und die individuelle künstlerische Position nicht eindeutig erkennen lässt. Es gibt Kollaborationen, die mehr auf den Prozeß fokussiert sind, andere wiederum mehr auf das Ergebnis.

Auch die Beweggründe eines jeden, sich auf eine Kooperation einzulassen, sind so unterschiedlich wie die teilnehmenden Künstler selbst.

Allen Kollaborationen gemein ist, das eine Verbindung entsteht – auf persönlicher, künstlerischer und oder inhaltlicher Ebene – ohne Notwendigkeit und ohne Berechnung. Diese Art der Begegnung erfordert eine gewisse soziale Kompetenz.
Kollaborateure müssen sich auf Neues einlassen können und dazu bereit sein, sich von eigenen konkreten Vorstellungen über das Ergebnis zu lösen und ergebnisoffen zu arbeiten. Sie sollten respektvoll und kreativ mit dem Vorgefundenen umgehen und es weiterentwickeln.

All das macht kollaborative Kunst so unendlich vielfältig und abwechslungsreich und für mich so spannend.

Als ich mich vor vielen Jahren entschied, mich ausschließlich auf Collagen zu konzentrieren, wuchs schnell und deutlich der Wunsch nach Austausch mit anderen Collagekünstler. Es reichte mir schon bald nicht mehr aus, meine eigenen Collagen auf meiner Homepage und in den Social Media zu zeigen. Mein Bedürfnis ging weiter – ich wollte Kontakte zu anderen Collagekünstlern herstellen, mich künstlerisch und inhaltlich austauschen und mit anderen zusammen arbeiten, über Länder- und Sprachgrenzen hinweg.

In einer online Gruppe, deren Austausch darin bestand, das die Teilnehmer wöchentlich thematisch bezogene Collagen erstellten und den anderen zeigten, lernte ich Lynn Skordal kennen. Ich fragte sie, ob sie Interesse hat, mit mir zusammen zu arbeiten – und so kollaborieren wir seit 2013, in dem wir uns eine begonnene Collage, einen sogenannten Starter, und die jeweils fertiggestellte Collage per Post auf ihren 8000 km langen Weg hin und her schicken. Über die Jahre sind so über 100 gemeinsame Collagen entstanden. Eine gegenseitig künstlerische, inhaltliche und persönlich sehr bereichernde, fortlaufende Kollaboration.
Diese positiven Erfahrungen motivierten mich, meine Kontakte und Zusammenarbeiten auszuweiten. Inzwischen habe ich mit vielen Collagekünstlern von allen Kontinenten zusammengearbeitet, an vielen unterschiedlichen Kollaborationsprojekten teilgenommen und seit 2014 auch selber Projekte ins Leben gerufen.
Mein derzeitiges, fortlaufendes Kollaborationsprojekt ist das der „Ungleichen Zwillinge“: Zwei gleiche Bücher aus der Insel Bücherei dienen als Grundlage und werden von mir an den jeweiligen Kollaborationspartner verschickt. Beide gestalten eins der beiden Bücher als Starter, beide beenden das jeweils andere, so dass am Ende zwei Originale Bücher entstanden sind. Jeder erhält sein gestartetes Buch zurück. Die Zwillinge wurden bereits in drei Ausstellungen gezeigt – eine weitere ist in Planung.

Ich erlebe künstlerische Zusammenarbeit als gegenseitige Ergänzung und Anregung. Sie bietet die Chance des gegenseitigen Austauschs und eines möglichen Lerneffekts hinsichtlich Techniken und Materialien. Das kann für alle Beteiligten als sehr gewinnbringend und bereichernd sein.
Für mein eigenes künstlerisches Schaffen bieten Kollaborationen Chancen und Freiräume, in denen ich aus mir und teilweise auch aus meiner Komfortzone heraus kommen, Neues kennenlernen und ausprobieren kann. Ein offenes, unverkrampftes und entspanntes Einlassen kann neue Inspiration bringen und Impulse für die eigene kreative Arbeit geben. Sie erweitern den Horizont der Kollaborationspartner und ermöglichen ihnen eine künstlerische Weiterentwicklung.

Diese Synergieeffekte schätze ich sehr.

Die Arbeitsprozesse sind so vielfältig wie es Kollaborationen gibt. Das Erstaunliche aber für mich ist immer wieder, dass durch die ergebnisoffene Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Künstlern jedes Mal ein nicht vorhersehbares Ergebnis entsteht, ein Werk, das die Möglichkeiten des Einzelnen übersteigt – und das deswegen mehr ist als die Summe seiner Teile.

Sabine Remy, März 2021

 

english version:
This is the text I wrote for the publication „The reflected image“ by Maria Elisa Quiaro – in  English:

Collaborative Art — More Than the Sum of Its Parts

The possibilities of collaborative work in the field of art are endless.

Different parameters have to be set and met: when, during which period, where, how, and with whom one collaborates. There are temporary and enduring collaborations with one or more artists. Collaborative work can be project-based, linked to a theme, or improvised. There are collaborations where one can spot which elements of the final work can be attributed to each artist. And there are outcomes from collaborative works that appear to be seamless, refraining from clearly disclosing any individual artistic approach. There are collaborations whose focus leans towards the process, while others lean towards the result.

The motives behind one’s decision to take part in collaborative work can be as varied as the participating artists themselves.

What all collaborations have in common is that a connection arises—on a personal, artistic, and/or content level—without having been prompted by necessity or planning. Such an encounter demands certain social skills.

Collaborators must be willing to step into uncharted territory and be ready to break away from their own fixed ideas on the outcome, working with an open mind instead. They need to approach what comes out of the process respectfully and creatively, refining it as they go along.

This is what makes collaborative art so infinitely diverse and varied—and so exciting to me.

When I decided many years ago to focus exclusively on collage, the desire for exchanges with other collage artists grew quickly and decisively. It was soon not enough for me to show my collages on my home page or social media. I needed more—I wanted to have contact with other collage artists, exchange ideas in terms of art and content, and collaborate with others across geographic and language borders.

It was in an online group, whose activity was focused on participants weekly sharing collages developed from a theme, that I came to know Lynn Skordal. I asked her if she would be interested in working together, and we have been collaborating since 2013. We send each other by post the beginning of a collage—a so-called “starter”—as well as its finished result back and forth across the long distance of 8,000 km. Over the years, more than one hundred collages were created in this way—an ongoing collaboration whose reciprocity has been very rewarding on artistic, content, and personal levels.

These positive experiences led me to expand my contacts and collaborative work. Since then, I have collaborated with many artists across all continents, participated in many different collaborative projects, and, starting in 2014, also initiated projects myself.

My current, ongoing collaborative project is called Die ungleichen Zwillinge” (“The Unequal Twins”). Two identical copies of a book from the Insel-Bücherei series serve as the project’s basis, which I then send to the collaborator. At first, both intervene in one of the books as a “starter,” and then finish the other’s book so that in the end two original books are created. Each participant gets back the book they had started with. These twin books have already been shown in three exhibitions, and another one is in the works.

I see collaborative works in art as being both complementary and stimulating. They provide the opportunity for a reciprocal exchange and a learning experience in terms of techniques and materials, which can be profitable and enriching for all participants.

Collaborations offer my own artistic practice opportunities and the creative freedom to open up and partially step out of my comfort zone, getting to know new things and to try them out. An open, flexible, and relaxed engagement allows new sources of inspiration to be found and provides one with stimuli for their own creative work. Collaborations broaden the horizons of the artists involved, enabling them to further develop their practice.

I greatly value the effects produced by this synergy.

There are as many working processes as there are ways to collaborate. For me, however, the most astonishing thing is that, through an open-minded collaborative work with different artists, an unforeseen result is produced each time, a work that surpasses individual potential—and which, therefore, is more than the sum of its parts.

Sabine Remy
March 2021

Translated by Good & Cheap Art Translators (unpaid advertising)

The reflected image

The reflected image
The reflected image
The reflected image
The reflected image

The reflected image

The reflected image

The reflected image

The reflected image

The reflected image thumbnail
The reflected image thumbnail
The reflected image thumbnail
The reflected image thumbnail

Ich freue mich sehr, bei Maria Elisa Quiaro´s Publikation „The reflected image“ dabei zu sein und fühle mich in außerordentlich guter Gesellschaft: Ariane Cristiel, Clare Twentymillion, Eugenia Conde, Isabel Reitemeyer, Lane Collage, Maria Elisa Quiaro, Marisa Maestre, Olga Lupi, Olivia Descampe, Rhed Fawell, Sabine Remy, Susanna Lakner, Susan Lerner – as well as Niko Vartiainen and Miss Printed.
Das Heft beinhalte  Arbeiten der Frauen, die auch in der Ausstellung „Elementarteilchen“ im FrauenMuseum Wiesbaden 2019 vertreten, die ebenfalls von Maria Elisa kuratiert wurde – sowie zwei weitere CollagekünstlerInnen. Jede hat einen Text über einen entscheidenden Bereich seines künstlerischen Prozesses geschrieben, mein Text umfasst das Thema „Kollaboration“. Die beiden Collage die von mir abgedruckt sind, sind allerdings keine kollaborativen Arbeiten sondern meine eigenen.
Herzlichen Dank Maria Elisa für all die Arbeit, die Du in beide Projekte gesteckt hast und die beide so wunderbar gelungen sind. Ich fühle mich sehr geehrt, dabei zu sein.

english version:
I am delighted to be included in Maria Elisa Quiaro’s publication „The reflected image“ and feel I am in exceptionally good company: Ariane Cristiel, Clare Twentymillion, Eugenia Conde, Isabel Reitemeyer, Lane Collage, Maria Elisa Quiaro, Marisa Maestre, Olga Lupi, Olivia Descampe, Rhed Fawell, Sabine Remy, Susanna Lakner, Susan Lerner – as well as Niko Vartiainen and Miss Printed.
The booklet includes work by the women also represented in the exhibition „Elementarteilchen“ at FrauenMuseum Wiesbaden 2019, also curated by Maria Elisa – as well as two other collage artists. Each has written a text about a crucial area of his artistic process, my text covers the theme of „collaboration“. The two collages that are printed by me, however, are not collaborative works but my own.
Thank you so much Maria Elisa for all the work you put into both projects, both of which turned out so wonderfully. I feel very honored to be a part of it.

Franticham´s Assembling Box 51

Frantichams Assembling Box 51
Frantichams Assembling Box 51 - all together
My contribution to Frantichams Assembling Box 51 - an original collage
One of my contributions to Frantichams Assembling Box 51 - a copy of my Zine #1

Frantichams Assembling Box 51

Frantichams Assembling Box 51 - all together

My contribution to Frantichams Assembling Box 51 - an original collage

One of my contributions to Frantichams Assembling Box 51 - a copy of my Zine #1

Frantichams Assembling Box 51 thumbnail
Frantichams Assembling Box 51 - all together thumbnail
My contribution to Frantichams Assembling Box 51 - an original collage thumbnail
One of my contributions to Frantichams Assembling Box 51 - a copy of my Zine #1 thumbnail

Ich freue mich, wieder in Franticham´s Assembling Box (von Francis Van Maele und Antic Ham) dabei zu sein, dieses Mal in Nr. 51 mit einer original Collage sowie einem Exemplar meines Zine #1.
Franticham´s Assembling Box ist eine A5-Box mit Beiträgen von 25 eingeladenen Künstlern, die Beiträge zum Thema visuelle Poesie, Collagen, Drucke, Multiples und Objekte kreieren. Daraus entstehen 40 signierte und nummerierte Boxen. Nur 15 Exemplare stehen zum Verkauf zur Verfügung – je eine Box erhalten die teilnehmenden Künstler: Demosthenes Agrafiotis, Greece – Christian Alle, France – Michael Augustin, Germany – Vittore Baroni, Italy – Carla Bertola, Italy – Anna Boschi, Italy – Hans Braumueller, Germany – Aaron Flores, Mexico – Antonio Gomez, Spain – Joaquin Gomez, Spain – Georgia Grigoriadou, Greece – Klaus Groh, Germany – Beltran Laguna, Spain – Roger Levy, Switzerland – Siggi Liersch, Germany – Emilio Morandi, Italy – Leo Morrissey, USA – Juergen Olbrich, Germany – Mark Pawson, UK – Sabine Remy, Germany – Roberto Scala, Italy – Litsa Spathi, Netherlands – Carol Stetser, USA – Giovanni & Renata Strada, Italy – Patrizia Tictac, Germany
Bestell Dein Exemplar hier: Redfoxpress
(unbezahlte Werbung)

english version:
I am pleased to be back in Franticham’s Assembling Box (by Francis Van Maele  and Antic Ham), this time in #51 with an original collage as well as a copy of my Zine #1.
Franticham’s Assembling Box is an A5 box with contributions from 25 invited artists creating visual poetry contributions, collages, prints, multiples and objects. This will result in 40 signed and numbered boxes. Only 15 copies are available for sale – one box will be given to each of the participating artists: Demosthenes Agrafiotis, Greece – Christian Alle, France – Michael Augustin, Germany – Vittore Baroni, Italy – Carla Bertola, Italy – Anna Boschi, Italy – Hans Braumueller, Germany – Aaron Flores, Mexico – Antonio Gomez, Spain – Joaquin Gomez, Spain – Georgia Grigoriadou, Greece – Klaus Groh, Germany – Beltran Laguna, Spain – Roger Levy, Switzerland – Siggi Liersch, Germany – Emilio Morandi, Italy – Leo Morrissey, USA – Juergen Olbrich, Germany – Mark Pawson, UK – Sabine Remy, Germany – Roberto Scala, Italy – Litsa Spathi, Netherlands – Carol Stetser, USA – Giovanni & Renata Strada, Italy – Patrizia Tictac, Germany
Order your copy here: Redfoxpress
(unpaid advertising)

Special Agent Collage Collective
Mission 03:
Operation Secret Handshake

Meine Mutter – Molly Leiderig – analoge Collage A5

Mein Beitrag für: Special Agent Collage Collective – Mission 03: Operation Secret Handshake
Hierfür sollte man eine Collage machen und eine hochfiktive Geschichte schreiben. Hier ist meine Geschichte zu dieser Collage:
„Meine Mutter, Molly Leiderig, hatte ein gut gehütetes Geheimnis: Nachts, wenn all ihre Kinder schliefen und all ihre Arbeit getan war, liebte sie es, in Männerkleidung zu schlüpfen, sich einen Bart anzukleben und genüßlich eine Zigarre zu rauchen. Dieses Geheimnis wurde erst nach ihrem Tod gelüftet, als man ihre Tagebücher fand. Ihre gesamte Familie war sehr stolz auf ihre heimliche Leidenschaft.“
Das hat Spaß gemacht!
Ich bin gespannt, ob es Molly Leiderig in das Magazin schafft – und welche Collage ich im Austausch erhalte.

english version:
My mother – Molly Leiderig – analog collage A5

My contribution for: Special Agent Collage Collective – Mission 03: Operation Secret Handshake
For this one you should make a collage and write a highly fictional story. Here is my story for this collage:
„My mother, Molly Leiderig, had a well-kept secret: at night, when all her children were asleep and all her work was done, she loved to slip into men’s clothes, glue on a beard, and smoke a cigar with relish. This secret was only revealed after her death, when her diaries were found. Her entire family was very proud of her secret passion.“
This was fun to read!
I can’t wait to see if Molly Leiderig makes it into the magazine – and what collage I receive in exchange.

Banana to Ray Johnson
59th International Biennale Of Venice 2022

selbstgestaltete Bananenpostkarte  – 23 x 14 cm

Das ist mein Beitrag zum Call
„TODAY I SENT A BANANA TO RAY JOHNSON
FOR THE 59TH INTERNATIONAL BIENNALE OF VENICE 2022“
Ausstellung: 30.4. – 28.08.2022
Ausstellungsort: Spazio Ophen Virtual Art Gallery of Salerno | Italy
Kurator: Sandro Bongiani
Informationen: collezionebongianiartmuseum.it

self designed banana postcard – 23 x 14 cm

This is my contribution to the call „TODAY I SENT A BANANA TO RAY JOHNSON FOR THE 59TH INTERNATIONAL BIENNALE OF VENICE 2022“.
Exhibition: 30.4. – 28.08.2022
Venue: Spazio Ophen Virtual Art Gallery of Salerno | Italy
Curator: Sandro Bongiani
Information: collezionebongianiartmuseum.it

Mail Art Februar und März 2022

Incoming Jean Levine February 2022
De ARPsiansit No2 - 2020 - 1
De ARPsiansit No2 - 2020 - 2
De ARPsiansit No2 - 2020 - 3
De ARPsiansit No2 - 2020 - 4
De ARPsiansit No2 - 2020 - 5
Incoming Geronimo Finn - 02-2022 - 1
Incoming Geronimo Finn - 02-2022 - 2
Incoming from Miranda M - scissorspaperpaste - 1
Incoming from Miranda M - scissorspaperpaste - 2

Incoming Jean Levine February 2022

De ARPsiansit No2 - 2020 - 1

De ARPsiansit No2 - 2020 - 2

De ARPsiansit No2 - 2020 - 3

De ARPsiansit No2 - 2020 - 4

De ARPsiansit No2 - 2020 - 5

Incoming Geronimo Finn - 02-2022 - 1

Incoming Geronimo Finn - 02-2022 - 2

Incoming from Miranda M - scissorspaperpaste - 1

Incoming from Miranda M - scissorspaperpaste - 2

Incoming Jean Levine February 2022 thumbnail
De ARPsiansit No2 - 2020 - 1 thumbnail
De ARPsiansit No2 - 2020 - 2 thumbnail
De ARPsiansit No2 - 2020 - 3 thumbnail
De ARPsiansit No2 - 2020 - 4 thumbnail
De ARPsiansit No2 - 2020 - 5 thumbnail
Incoming Geronimo Finn - 02-2022 - 1 thumbnail
Incoming Geronimo Finn - 02-2022 - 2 thumbnail
Incoming from Miranda M - scissorspaperpaste - 1 thumbnail
Incoming from Miranda M - scissorspaperpaste - 2 thumbnail

Mail Art, die ich im Februar und März erhalten haben:
* eine Collage-Postkarte von Jean Levine
* Lula Valetta bat mich, ihr einen meiner Hans-Arp-Stempeldrucke zu senden – im Austausch dazu schickte sie mir die sehr beeindruckende Ausgabe Nummer 2 von „De ARPsiansit“ – herausgegeben von HOK Gallery in Den Haag, NL
* Geronimo Finn hat mir, wie immer in einem sehr aufwändig bestempelten Umschlag, einen Abdruck seines Bauches geschickt  – „Feinstes Bauchfleisch“
* Miranda aka scissorspaperpaste hat mir einige ihrer LetraSet Rubbelbuchstaben und -bilder geschickt, zusammen mit einem Originalcollage und einer schön gestalteten Visitenkarte

english version:
Mail Art I received in February and March:
* a collage postcard from Jean Levine.
* Lula Valetta asked me to send her one of my Hans Arp stamp prints – in exchange she sent me the very impressive issue number 2 of „De ARPsiansit“ – published by HOK Gallery in The Hague, NL
* Geronimo Finn sent me, as always in a very elaborately stamped envelope, a print of his belly – „Finest Belly Meat“
* Miranda aka scissorspaperpaste sent me some of her LetraSet scratch letters and images, along with an original collage and a beautifully designed business card