Quantic – Time Is The Enemy

Dieses Video und die Musik habe ich zufällig auf youtube entdeckt.
Die Musik ist von Quantic, von dem 2001 veröffentlichen Album “The 5th Exotic” auf dem  “True Thoughts” lable. (unbezahlte Werbung)
Die Musik passt so gut zu dem Video – und dieses Video hat es mir besonders angetan! In einem Kommentar war Folgendes zu lesen:
Dieser Film wurde am 14. April 1906 gedreht, nur vier Tage vor dem Erdbeben und dem Feuer in San Francisco, bei dem das Negativ fast verloren ging. Es wurde von den “Bewegtbildfotografen” der Brüder Miles produziert: Harry, Herbert, Earle und Joe. Harry J. Miles verkürzte die Bell & Howell-Kamera, die während der Dreharbeiten auf der Market Street vom 8. Mai vor den Miles Studios zum Ferry-Gebäude auf der Vorderseite einer Straßenbahn platziert wurde. Einige Tage später waren die Brüder Miles auf dem Weg nach New York, als sie von dem Erdbeben erfuhren. Sie schickten das Negativ nach New York und kehrten nach San Francisco zurück, um zu erfahren, dass ihre Studios zerstört wurden.” (Quelle - Kommentar von R.R.Rubin)
Wenn man sich überlegt, dass alle Menschen, die auf diesem Video zu sehen sind, schon lange verstorben sind … Sehr berührend!

english version:
I discovered this video and the music by chance on youtube.
The music is from Quantic, from the 2001 released album “The 5th Exotic” on the “True Thoughts” lable. (unpaid advertising)
The music goes so well with the video – and the video is what I really like! In a commentary I read the following:
“This film was shot on April 14, 1906, just four days before the San Francisco earthquake and fire, to which the negative was nearly lost. It was produced by moving picture photographers the Miles brothers: Harry, Herbert, Earle and Joe. Harry J. Miles hand-cranked the Bell & Howell camera which was placed on the front of a streetcar during filming on Market Street from 8th, in front of the Miles Studios, to the Ferry building. A few days later the Miles brothers were en route to New York when they heard news of the earthquake. They sent the negative to NY, and returned to San Francisco to discover that their studios were destroyed.” (Source - comment by R.R.Rubin)
If you consider that all the people who can be seen on this video have been dead for a long time … Very touching!

Kurt Schwitters – Ursonate

Als echter Kurt Schwitters Fan bin ich begeistert, die von Schwitters selbst vollständig aufgeführte Ursonate nun anhören zu können – und zeitgleich den Text dazu lesen zu können. Ich bin begeistert!

As a true Kurt Schwitters fan, I’m thrilled to be able to listen to the Ursonate, which Schwitters himself performed in its entirety, and to read the text at the same time. I am thrilled!

Incoming Mail Art from Volker Lenkeit (D)
Johanna Ey

(english version below)
Eingehende Mail Art von Volker Lenkeit: ein Holzdruck von Johanna Ey, genannt Mutter Ey.
Johanna Ey (geborene Stocken, 1864 – 1947) war eine Düsseldorfer Kunstmäzenin und Ikone in der Zeit von 1907 bis 1947. Sie eröffnete 1907, nachdem sie sich von ihrem Ehemann hat scheiden lassen (damals !), (als dann alleinerziehende Mutter von vier überlebenden von zwölf Kindern !), auf der Ratinger Strasse in Düsseldorf, in unmittelbarer Näher der Kunstakademie, eine Backstube, die ab 1910 (bis 1914 – Beginn des Ersten Weltkrieges) zur Kaffeestube wurde. Hier trafen sich nicht nur die Kunstakademie-Professoren und -Lehrer sondern auch die Kunststudenten, Schriftsteller und Journalisten. Frau Eys Kaffeestube wurde zum kulturell neuralgischen Punkt. Die Kunststudenten, oft nicht gut bei Kasse (daran hat sich ja leider bis heute nichts geändert!), konnten bei ihr anschreiben. Johanna Ey nahm auch gerne Gemälde in Zahlung, wodurch sie eine umfangreiche und beeindruckende Sammlung schaffte, denn sie hatte ein gutes Gespür für die Kunst, die später als rheinische Künstler-Avangarde galt.
Ab 1916 begann sie als Galeristin zu arbeiten, die ab 1919 für Furore sorgte. Sie stellte Werke von  Otto Dix, Max Ernst und Otto Pankok, Paul Klee und Pablo Picasso aus. Durch die Wirtschaftskrise und die spätere  Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde die Galerie 1934 geschlossen. Viele Werke ihrer Sammlung wurden als “entartete Kunst” deklariert und zerstört, manche gestohlen. Erst 1947 eröffnete sie erneut eine Galerie, die aber leider nicht mehr erfolgreich war – und ein halbes Jahr nach der Eröffnung verstarb Frau Ey.
Zwei sehr informative Artikel über sie und ihr Leben – leider nur in deutsch – gibt es auf The Düsseldorfer und auf Rheinische Art – Kulturmagazin online zu lesen.

Und nun zwei persönliche Noten:
Mein Großvater, 1905 geboren, wollte für sein Leben gern an der Kunstakademie Düsseldorf studieren und Maler werden, was er auch in jungen Jahren begonnen hat, ihm aber in letzter Konsequenz von seinen Eltern (meinen Urgroßeltern, die beide um 1890 geboren sind und die ich noch persönlich kannte!) verboten wurde. Während seiner Akademiezeit hatte er auch Kontakt zu Johanna Ey, die dann schon die Galerie betrieben hat, und die auch an seinen Gemälden grosses Interesse hatte und sich mein Großvater somit damals in illustrer Gesellschaft befand! Das freut mich – postum – sehr für ihn – und erfüllt mich, auch nach so langer Zeit, noch immer mit Stolz auf ihn. Auch wenn das Leben ihn beruflich in ganz andere Gefilde getragen hat, so ist er doch seiner Leidenschaft der Malerei Zeit seines Lebens nachgegangen.

Auf der Ausstellungseröffnung von PAPA-MAMA-DADA haben Volker und ich uns, nachdem wir uns über Facebook kennengelernt und schon einige Male Mail Art ausgetauscht und kollaboriert haben, zum ersten Mal persönlich getroffen – und wir kamen auf das Thema “Mutter Ey” zu sprechen. Ihm habe ich auch die Geschichte meines Großvaters erzählt. Und insofern ist dieser Holzschnitt ein ganz persönliches Geschenk, dass Volker mir gemacht hat. VIELEN DANK Volker – damit hast Du mir eine große Freude gemacht!

english version:
Incoming mail art by Volker Lenkeit: a wood print from Johanna Ey, called Mother Ey.
Johanna Ey (born Stocken, 1864 – 1947) was a Düsseldorf art patron and icon from 1907 to 1947. 1907, after she had divorced her husband (at that time !) (as a single mother of four – from twelf – surviving children !), she opened, close to the Art Academy, a bakery on Ratinger Strasse in Düsseldorf, which became a coffee shop from 1910 (until 1914 – beginning of the First World War). Here not only the art academy professors and teachers met but also the art students, writers and journalists. Mrs. Ey’s coffee shop became a culturally neuralgic point. The art students often did not have much money (unfortunately nothing has changed until today!), could pay with her painting or sketches instead of money. Mrs. Ey liked to accept paintings in payment, creating an extensive and impressive collection, because she had a good feeling for art, which was later regarded as the Rhenish avant-garde of artists.
From 1916 she began to work as a gallery owner, which caused a sensation in 1919. She exhibited works by Otto Dix, Max Ernst and Otto Pankok, Paul Klee and Pablo Picasso. Due to the economic crisis and the later seizure of power by the National Socialists, the gallery was closed in 1934. Many of the works in her collection were declared “degenerate art” and destroyed, some got stolen. In 1947 she did reopen a gallery, which unfortunately was no longer successful – and six months after the opening Mrs. Ey died.
Two very informative articles about her and her life – unfortunately only in German – can be read online at The Düsseldorfer and at Rheinische Art – Kulturmagazin online.

And now two personal notes:
My grandfather´s heart´s desire was to study at the art academy Düsseldorf to become a painter, which he began at a young age, but was ultimately forbidden by his parents (my great-grandparents, both of whom were born around 1890 and whom I knew personally!). During his time at the academy he also had contact with Johanna Ey, who then already ran the gallery, and who also had great interest in his paintings and my grandfather was thus in illustrious company at that time! That pleases me – posthumously – very much for him – and still fills me, even after such a long time, with pride in him. Even if life has carried him professionally into completely different realms, he has nevertheless pursued his passion for painting throughout his life.

At the exhibition opening of PAPA-MAMA-DADA Volker and I met personally for the first time – and we talked about “Mother Ey”. I also told him the story of my grandfather. And so this woodcut is a very personal gift that Volker gave me. MUCH THANKS Volker, you made me so happy!

Translated with www.DeepL.com/Translator – unpaid advertisment !

Universal Everything – Superconsumers

(english version below)
Eine großartige Entdeckung – diese Videos von UNIVERSAL EVERYTHING – “Ein digitales Kunst- und Designstudio, das neue Formen des bewegten Bildes für die Bildschirme der Zukunft erfindet”.
“Das südkoreanische Luxuskaufhaus The Hyundai lud Universal Everything ein, eine Reihe von Videokunstwerken für eine 30 Meter hohe LED-Videowand zu realisieren, die seine Fassade in Seoul bedeckt. Der Großverbraucher ist eine Antwort auf die Luxuskonsumgüter, die im Kaufhaus angeboten werden. Universal Everything kreierte eine Reihe von extremen digitalen Pop-Art-Verstärkungen dieser Produkte, die sie als eine vielfältige, animierte Parade von Charakteren zum Leben erweckten – von metallischen Kugelschreiberjacken über aufwändigen Schmuck, gastronomische Kreationen bis hin zu kühnen Blumenarrangements.
Im Auftrag von Hyundai ArtLab
Kreativdirektoren: Matt Pyke, Mike Hughes.
Senior Producer: Greg Povey
Animatoren: Joe Street, Rupert Burton, Chris Perry” (Quelle)
Diese Serie heißt “Superconsumer” (Großverbraucher) und die Teile sind es:
Superconsumer 1
Superconsumer 2: Parfüm
Superconsumer 3: Möbel
Superconsumer 4: Floral
Superconsumer 5: Sport
Superconsumer 6: Mode
Superconsumer 7: Lifestyle
Ich liebe es, alle Figuren beim Gehen zu beobachten.
Hier ist der Vimeoaccount und hier ist die Webseite (unbezahlte Werbung).

english version:
A GREAT find – these videos made by UNIVERSAL EVERYTHING: “A digital art & design studio, inventing new forms of moving image for the screens of the future.”
“The South Korean luxury department store The Hyundai invited Universal Everything to direct a series of video artworks for a 30-metre-high LED video wall covering its facade in Seoul. Superconsumers is a response to the luxury consumer products on sale within the department store. Universal Everything created a series of extreme digital-pop-art amplifications of these products, bringing them to life as a diverse, animated parade of characters – from metallic puffer jackets to elaborate jewellery, gastronomical creations to bold floral arrangements.
Commissioned by Hyundai ArtLab
Creative Directors: Matt Pyke, Mike Hughes
Senior Producer: Greg Povey
Animators: Joe Street, Rupert Burton, Chris Perry” (Source)
This series is called “Superconsumers” and the parts are:
Superconsumers 1
Superconsumers 2: Perfume
Superconsumers 3: Furniture
Superconsumers 4: Floral
Superconsumers 5: Sports
Superconsumers 6: Fashion
Superconsumers 7: Livestyle
I LOVE watching all the figures walking.
Here is the Vimeoaccount and here is the Webpage (unpaid advertisment).

Seahorses and Flying Fish
Lautgedicht Hugo Ball

DADA lebt – immer wieder erstaunlich, was in den 1920ger Jahren künstlerisch alles passiert ist! “Seepferdchen und Flugfische” – Lautgedicht von Hugo Ball, Video/ Rezitation von Bob Marsh.

DADA is alive – again and again amazing what happened artistically in the 1920s! “Seahorses and flying fish” – sound poem by Hugo Ball, video/ recitation by Bob Marsh.

4. Woche Artrist Residency (1)
Mister Charlies Wunderland

Mister Charlies Wunderland 1
Mister Charlies Wunderland 2
Mister Charlies Wunderland 3
Mister Charlies Wunderland 4
Mister Charlies Wunderland 16
Mister Charlies Wunderland 14
Mister Charlies Wunderland 7
Mister Charlies Wunderland 8
Mister Charlies Wunderland 9
Mister Charlies Wunderland 12
Mister Charlies Wunderland 13
Mister Charlies Wunderland 15
Mister Charlies Wunderland 17
Mister Charlies Wunderland 18
Mister Charlies Wunderland 19
Mister Charlies Wunderland 20
Mister Charlies Wunderland 21
Mister Charlies Wunderland 22
Mister Charlies Wunderland 25
Mister Charlies Wunderland 26
Mister Charlies Wunderland 27
Mister Charlies Wunderland 28
Mister Charlies Wunderland 29
Mister Charlies Wunderland 31
Mister Charlies Wunderland 32
Mister Charlies Wunderland 33
Mister Charlies Wunderland 35
Mister Charlies Wunderland 34
Mister Charlies Wunderland 36
Mister Charlies Wunderland 37
Mister Charlies Wunderland 38
Mister Charlies Wunderland 39
Mister Charlies Wunderland 41
Mister Charlies Wunderland 42
Mister Charlies Wunderland 43
Mister Charlies Wunderland 44
Mister Charlies Wunderland 46
Mister Charlies Wunderland 49

Mister Charlies Wunderland 1

Mister Charlies Wunderland 2

Mister Charlies Wunderland 3

Mister Charlies Wunderland 4

Mister Charlies Wunderland 16

Mister Charlies Wunderland 14

Mister Charlies Wunderland 7

Mister Charlies Wunderland 8

Mister Charlies Wunderland 9

Mister Charlies Wunderland 12

Mister Charlies Wunderland 13

Mister Charlies Wunderland 15

Mister Charlies Wunderland 17

Mister Charlies Wunderland 18

Mister Charlies Wunderland 19

Mister Charlies Wunderland 20

Mister Charlies Wunderland 21

Mister Charlies Wunderland 22

Mister Charlies Wunderland 25

Mister Charlies Wunderland 26

Mister Charlies Wunderland 27

Mister Charlies Wunderland 28

Mister Charlies Wunderland 29

Mister Charlies Wunderland 31

Mister Charlies Wunderland 32

Mister Charlies Wunderland 33

Mister Charlies Wunderland 35

Mister Charlies Wunderland 34

Mister Charlies Wunderland 36

Mister Charlies Wunderland 37

Mister Charlies Wunderland 38

Mister Charlies Wunderland 39

Mister Charlies Wunderland 41

Mister Charlies Wunderland 42

Mister Charlies Wunderland 43

Mister Charlies Wunderland 44

Mister Charlies Wunderland 46

Mister Charlies Wunderland 49

Mister Charlies Wunderland 1 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 2 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 3 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 4 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 16 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 14 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 7 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 8 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 9 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 12 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 13 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 15 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 17 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 18 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 19 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 20 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 21 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 22 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 25 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 26 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 27 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 28 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 29 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 31 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 32 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 33 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 35 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 34 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 36 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 37 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 38 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 39 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 41 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 42 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 43 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 44 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 46 thumbnail
Mister Charlies Wunderland 49 thumbnail

Diesmal mache ich es andersherum und berichte zuerst von einem ganz besonderen Erlebnis in der vierten Woche meiner Artist Residency. Der Überblick über die gesamte vierte Woche folgt in einem anderen Artikel.
Am Anfang der dritten Woche in Savannah habe ich in einem Facebook-Artikel bei einer Teilnehmerin meines Workshops wunderschöne Fotos von einem, ich nenne es einmal “Wunderland” entdeckt, was mich sehr neugierig gemacht hat.
Es hat mich viel detektivisches Geschick gekostet, herauszufinden, wer dort lebt und wo sich dieses Kleinod befindet – und als ich das endlich in Erfahrung gebracht habe, hat es mich viel Mut gekostet, Mister Charlie zu kontaktieren und zu fragen, ob ich ihn besuchen darf. Und dann musste ich noch mit ihm telefonieren, was mich auch einige Überwindung gekostet hat, denn vis-a-vis Englisch sprechen ist etwas ganz anderes als zu telefonieren. Aber all meine Bemühungen haben sich zu 100% gelohnt, denn ich durfte ihn zu Hause besuchen!
Begrüßt hat mich ein aufgeschlossener freundlicher Herr im gehobenen Alter auf seinem Grundstück auf PoJo Island in der Nähe von Savannah. Er ist Sammler aus Leidenschaft! Seit seinem 10. Lebensjahr sammelt er. Auf Flohmärkten, am Straßenrand, bei einer seiner Bootsfahrten, am Strand entdeckt er, weil er mit offenen Augen durch die Welt geht, überall ehemals geliebte oder einfach nur sorglos weggeworfene und von der Natur blank geputzte Gegenstände, wie zum Beispiel: alte Pinselstiele, vom Wasser ausgewaschene Hölzer, Wasserpistolen, Gummihandschuhe, Nummernschildern aus allen Staaten Amerikas, Puppen, Knochen, Bälle, Werkzeuge, Schuhsohlen, Bilder mit naiver Malerei … Seiner Aufmerksamkeit entzieht sich nichts! Über die Jahre ist wirklich einiges zusammengekommen. Die gefundenen Schätze bringt er nach Hause und sortiert sie thematisch. Manchmal kreiert er auch selber etwas Neues daraus, gerne Fische oder Portraits. So schenkt er all diesen Gegenständen ein zweites Leben.
Ich hätte mich stundenlang dort aufhalten und ihm zuhören können, und ich hätte immer wieder etwas Neues entdeckt in seinem Wunderland. Der Besuch bei Mister Charlie war für mich ein absolutes Highlight meiner Reise und ich bin SEHR dankbar, dass ich ihn besuchen durfte!

english version:
This time I do it the other way around and first report about a very special experience in the fourth week of my Artist Residency. The overview of the whole fourth week follows in another article.
At the beginning of the third week in Savannah, in a Facebook article with a participant of my workshop, I discovered beautiful photos of one, I call it “Wonderland”, which made me very curious.
It took me a lot of detective skill to find out who lives there and where this gem is – and when I finally found out, it took a lot of courage to contact Mr Charlie and ask if I could visit him. And then I had to talk to him on the phone, which also cost me some effort, because speaking vis-à-vis English is something quite different from talking on the phone. But all my efforts were 100% worth it, because I was allowed to visit him at home!
I was greeted by an open-minded friendly gentleman in his old age on his property on PoJo Island near Savannah. He is a passionate collector! He has been collecting since he was 10 years old. On flea markets, at the roadside, on one of his boat trips, on the beach he discovers, because he goes with open eyes through the world, everywhere formerly loved or just carelessly thrown away and by nature brightly cleaned objects, such as: old brush handles, wood washed out by the water, water pistols, rubber gloves, license plates from all states of America, dolls, bones, balls, tools, shoe soles, pictures with naive painting … Nothing escapes his attention! Over the years a lot has really come together. He brings the found treasures home and sorts them them thematically. Sometimes he creates something new himself, fish or portraits. So he gives all these objects a second life.
I could have stayed there for hours and listened to him, and I would have always discovered something new in his wonderland. The visit to Mister Charlie was for me an absolute highlight of my journey and I am VERY grateful that I was allowed to visit him!

Lightner Museum in St. Augustine / Florida

Lighnter Museum St. Augustine
Innenhof Lightner Museum St. Augustine - Inner courtyard Lightner Museum St. Augustine
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 5
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 10
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 7
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 8
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 11
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 9
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 6
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 4
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 3
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates all together
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 9
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 8
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 7
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 6
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 5
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 4
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 3
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 2
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 1
Antike Zigarrenkisten-Etiketten im Lightner Museum -Antique cigar box lables in the Lightner Museum
Antike Zigarrenkisten 3 - Etiketten im Lightner Museum -Antique cigar box lables in the Lightner Museum
Antike Zigarrenkisten 2 - Etiketten im Lightner Museum -Antique cigar box lables in the Lightner Museum
Antike Fahrkarten im Lightner Museum - Antique Tickets at the Lightner Museum
Antike Bier Wein und Likoer Etiketten im Lightner Museum - Antique Beer Wine and Likoer Labels in the Lightner Museum

Lighnter Museum St. Augustine

Innenhof Lightner Museum St. Augustine - Inner courtyard Lightner Museum St. Augustine

Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 5

Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 10

Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 7

Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 8

Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 11

Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 9

Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 6

Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 4

Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 3

Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates all together

Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 9

Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 8

Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 7

Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 6

Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 5

Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 4

Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 3

Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 2

Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 1

Antike Zigarrenkisten-Etiketten im Lightner Museum -Antique cigar box lables in the Lightner Museum

Antike Zigarrenkisten 3 - Etiketten im Lightner Museum -Antique cigar box lables in the Lightner Museum

Antike Zigarrenkisten 2 - Etiketten im Lightner Museum -Antique cigar box lables in the Lightner Museum

Antike Fahrkarten im Lightner Museum - Antique Tickets at the Lightner Museum

Antike Bier Wein und Likoer Etiketten im Lightner Museum - Antique Beer Wine and Likoer Labels in the Lightner Museum

Lighnter Museum St. Augustine thumbnail
Innenhof Lightner Museum St. Augustine - Inner courtyard Lightner Museum St. Augustine thumbnail
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 5 thumbnail
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 10 thumbnail
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 7 thumbnail
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 8 thumbnail
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 11 thumbnail
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 9 thumbnail
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 6 thumbnail
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 4 thumbnail
Antike Streichholzschachteletiketten im Lightner Museum -Antique match box lables in the Lightner Museum 3 thumbnail
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates all together thumbnail
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 9 thumbnail
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 8 thumbnail
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 7 thumbnail
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 6 thumbnail
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 5 thumbnail
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 4 thumbnail
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 3 thumbnail
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 2 thumbnail
Papieretiketten die speziell für Zitruskisten entwickelt wurden im Lightner Museum St. Augustine - Paper labels specifically designed for citrus crates 1 thumbnail
Antike Zigarrenkisten-Etiketten im Lightner Museum -Antique cigar box lables in the Lightner Museum thumbnail
Antike Zigarrenkisten 3 - Etiketten im Lightner Museum -Antique cigar box lables in the Lightner Museum thumbnail
Antike Zigarrenkisten 2 - Etiketten im Lightner Museum -Antique cigar box lables in the Lightner Museum thumbnail
Antike Fahrkarten im Lightner Museum - Antique Tickets at the Lightner Museum thumbnail
Antike Bier Wein und Likoer Etiketten im Lightner Museum - Antique Beer Wine and Likoer Labels in the Lightner Museum thumbnail

Bei meinem Ausflug nach St. Augustine, Florida, habe ich auch das Lighnter Museum besucht (unbezahlte Werbung). Auf ihrer homepage ist zu lesen, “Das Lightner Museum befindet sich im ehemaligen Alcazar Hotel, das 1888 von Henry Flagler erbaut wurde. Heute beherbergt es eine der besten Sammlungen feiner und dekorativer Kunst des 19. Jahrhunderts im Land.”
Mich haben die Ephemera so sehr begeistert, dass ich ihnen einen eigenen Artikel widme. Die feinen Details und die liebevolle Gestaltung dieser antiken Etiketten von Streichholzschachteln, Zigarrenkisten, Zigarrenbanderolen, Etiketten für Zitrusfrüchte-Kisten, alte Zugtickets verdienen besondere Aufmerksamkeit und Beachtung! Ich konnte mich kaum losreißen! Leider gab es keine Nachdrucke davon – die hätte ich mir sonst sehr gerne gekauft – und sie natürlich weiterverwendet! So muss ich sie halt gut in Erinnerung behalten. Manche Fotos sind leider nicht so super scharf, da ich sie durch die Scheibe des Rahmens bei Museumsbeleuchtung fotografieren musste.

english version:
On my trip to St. Augustine, Florida, I also visited the Lighnter Museum (unpaid advertisement). On her homepage you can read: ”The Lightner Museum is located in the former Alcazar Hotel, built in 1888 by Henry Flagler. Today it houses one of the finest collections of 19th century fine and decorative art in the country.”
I was so enthusiastic about the Ephemera that I have dedicated an own article to them. The fine details and the loving design of these antique labels of matchboxes, cigar boxes, cigar banderols, labels for citrus fruit boxes, old train tickets deserve special attention! I could hardly tear myself away! But see for yourself. Unfortunately there were no reprints of them – I would have liked to buy them otherwise – and of course they were reused! So I have to keep them in my memory. Some photos are unfortunately not so sharp because I had to take them through the glass of the frame under museum lighting.

SCAD Museum of Art – Savannah – USA

AES+F - Inverso Mundus -Stillage No 1 2017 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019
AES+F - Inverso Mundus -Stillage No 7 2017 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019
AES+F - Inverso Mundus -Stillage No 8 2017 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019
AES+F - Inverso Mundus -Stillage No 10 2017 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019
AES+F - INverso Mundus - Three channel video 2015 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 - Filmstil 1
AES+F - Inverso Mundus - Three channel video 2015 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 - Filmstil 2
AES+F - Inverso Mundus - Three channel video 2015 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 - Filmstil 3
AES+F - Inverso Mundus - Three channel video 2015 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 - Filmstil 4

AES+F - Inverso Mundus -Stillage No 1 2017 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019

AES+F - Inverso Mundus -Stillage No 7 2017 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019

AES+F - Inverso Mundus -Stillage No 8 2017 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019

AES+F - Inverso Mundus -Stillage No 10 2017 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019

AES+F - INverso Mundus - Three channel video 2015 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 - Filmstil 1

AES+F - Inverso Mundus - Three channel video 2015 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 - Filmstil 2

AES+F - Inverso Mundus - Three channel video 2015 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 - Filmstil 3

AES+F - Inverso Mundus - Three channel video 2015 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 - Filmstil 4

AES+F - Inverso Mundus -Stillage No 1 2017 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 thumbnail
AES+F - Inverso Mundus -Stillage No 7 2017 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 thumbnail
AES+F - Inverso Mundus -Stillage No 8 2017 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 thumbnail
AES+F - Inverso Mundus -Stillage No 10 2017 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 thumbnail
AES+F - INverso Mundus - Three channel video 2015 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 - Filmstil 1 thumbnail
AES+F - Inverso Mundus - Three channel video 2015 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 - Filmstil 2 thumbnail
AES+F - Inverso Mundus - Three channel video 2015 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 - Filmstil 3 thumbnail
AES+F - Inverso Mundus - Three channel video 2015 - at SCAD Museum of ART Savannah 2019 - Filmstil 4 thumbnail

Ich habe das SCAD Museum of Art in Savannah besichtigt und war total fasziniert von den Arbeiten von AES+F. Das riesengroß projizierte, 38 minütigen Dreikanal-Video “Inverso Mundus” (Verkehrte Welt) hat mich gefesselt – hoch ästhetisch, tiefsinnig, vielschichtig, kreativ – absolut sehenswert. Glücklicherweise gibt es einen 6minütigen Trailer auf Vimeo, den ich hier nun teile. Für mich bereits ein Highlight des Jahres 2019!
Ein Blick auf die Homepage von AES+F  lohnt sich in jedem Fall – weitere Trailer und viele Fotos sind dort zu sehen. AES+F steht für Tatiana Arzamasova, Lev Evzovich, Evgeny Svyatsky und Valdimir Fridkes steht – ein russisches Künstlerkollektiv. Über sie ist auf ihrer Homepage zu lesen:
Das 1987 von Arzamasova, Evzovich und Svyatsky als AES-Gruppe gegründete Kollektiv wurde 1995 von Fridkes zu AES+F. Zu den frühen Arbeiten von AES+F gehörten Performance, Installation, Malerei und Illustration. Die jüngsten Arbeiten von AES+F haben sich an der Schnittstelle von Fotografie, Video und digitalen Technologien entwickelt, obwohl sie von einem anhaltenden Interesse an traditionelleren Medien – insbesondere der Skulptur, aber auch der Malerei, Zeichnung und Architektur – getragen werden. Die großen visuellen Erzählungen von AES+F setzen sich mit den Werten, Laster und Konflikten der zeitgenössischen Kultur im globalen Raum auseinander und setzen sich mit diesen Medien in einem anspruchsvollen, poetischen Dialog auseinander.” (Quelle)

Fast hätte ich es vergessen: alles natürlich ganz und gar unbezahlte Werbung!

english version:
I visited the SCAD Museum of Art in Savannah and was totally fascinated by the work of AEF+F.
AEF+F stands for Tatiana Arzamasova, Lev Evzovich, Evgeny Svyatsky and Valdimir Fridkes – a Russian artist collective. You can read about them on their homepage:
“AES+F achieved worldwide recognition and acclaim in the Russian Pavilion at the 52nd Biennale di Venezia in 2007 with their provocative, other-worldly Last Riot (2007), the first in a trio of large-scale, multichannel video installations of striking originality that have come to define both the AES+F aesthetic and the cutting edge of the medium’s capacities. The second of the series, The Feast of Trimalchio (2009), appeared in Venice in 2009, and the third, Allegoria Sacra (2011), debuted at the 4th Moscow Biennale in 2011. United as The Liminal Space Trilogy, this tour-de-force series was premiered in September 2012 at the Martin-Gropius-Bau, Berlin, and the Moscow Manege, the central exhibition hall of the artists’ home city, and has since been shown on many occasions at various museums and festivals. In 2015, AES+F premiered Inverso Mundus at the 56th Biennale di Venezia. Inverso Mundus was later shown at the Kochi-Muziris Biennial and a number of other museums and festivals all over the world.
” (source)
The huge projected, 38 minute three-channel video “Inverso Mundus” (Inverted World) captivated me – highly aesthetic, profound, multi-layered, creative. Absolutely worth seeing. Fortunately there is a 6 minute trailer on Vimeo, which I now share here.
A look at the homage is worthwhile in any case – more trailers and many photos can be seen there. For me already a highlight of the year 2019!

I almost forgot: everything, of course, completely unpaid advertising!

Der Zirkus von Alexander Calder


Für mich ist es eine neue und im wahrsten Sinne des Wortes bezaubernde Entdeckung, dass Alexander Calder, dessen Mobiles mir wohl bekannt sind, auch einen Zirkus erschaffen hat.
Auf der Seite der Andipa-Gallery findet man ein sehr interessantes und informatives Video über Calders Zirkus und seine Arbeit daran sowie die Konservierung und Instandhaltung des gesamten Zirkus-Kunstwerkes. Hier ist auch Folgendes zu lesen:
“Andipa ist stolz darauf, Werke von Alexander Calder in unserer privaten Sammlung zu finden. Während seiner Zeit in Paris, wo er sich von 1926-1933 an der Académie de la Grande Chaumiere einschrieb, baute Calder ein Spielzeugtheater, das auf dem klassischen Big Top Zirkus der damaligen Zeit basiert. Das Werk enthielt eine volle Zirkusarena (137,2 × 239,4 × 239,4 × 239,4 cm), einen Ringmaster und eine Vielzahl von Performancemodellen, darunter Schlangenmenschen, Schwertfresser, Trapezkünstler und Löwenbändiger. Jedes der aufgeführten Stücke und auch alle beweglichen Teile des Zirkus wurden von der Künstlerin in Handarbeit hergestellt, meist aus Draht, Holz und Stoff. Mit über 200 Live-Auftritten auf beiden Seiten des Atlantiks wurde der Cirque Calder zu einem beliebten Ereignis für die künstlerische Avantgarde dieser Zeit, und viele Zeitgenossen wie Fernand Léger und Marcel Duchamp genossen Calder’s improvisierte Aufführungen. In diesem Video von The Whitney Museum of American Art (New York), wo Calder’s Zirkus in der Sammlung permanent bleibt, erforschen Restauratoren die dynamischen Skulpturen und stellen sich den Herausforderungen der Restaurierung und Bewahrung seiner Werke.” (Quelle)

In beiden Videos, von Jean Painlevé (1955) und Carlos Vilardebó (1961), die ich in diesen Artikel eingefügt habe, kann man Calder beim Vorführen seines Zirkus erleben.

(alles völlig freiwillig berichtet – und deswegen unbezahlte Werbung)

english version:
For me it is a new and in the truest sense of the word enchanting discovery that Alexander Calder, whose mobiles are well known to me, also created a circus.
On the page of the Andipa-Gallery you can find a very interesting and informative video about Calder’s circus and his work on it as well as the conservation and maintenance of the whole circus artwork. Here you can also read the following:
“Andipa is proud to include works by Alexander Calder available in our private collection. During his time in Paris, where he enrolled at the Académie de la Grande Chaumiere from 1926-1933, Calder constructed a toy theatre based on the classic Big Top Circus of the time. The work featured a full circus ring (137.2 × 239.4 × 239.4 cm), with a ringmaster and a multitude of performing models including contortionists, sword eaters, trapeze artists and lion tamers. Each performing piece and as well as all the moving parts of the circus were handmade by the artist, mostly out of wire, wood and cloth. With over 200 live performances on both sides of the Atlantic, Cirque Calder became a popular event for the artistic avant-garde of the time and many contemporaries like Fernand Léger and Marcel Duchamp enjoyed Calder’s improvised performances. In this video by The Whitney Museum of American Art (New York), where Calder’s circus remains in permanent the collection, conservators explore the dynamic sculptures and address the challenges of restoring and preserving his work.” (Source)

In both videos, by Jean Painlevé (1955) and Carlos Vilardebó (1961), which I inserted into this article, you can see Calder performing his circus.

(all completely voluntarily reported – and therefore unpaid advertising)