Die ungleichen Zwillinge
mit Stefan Heuer (1/2)

Das erste von zwei Büchern, die ich im Rahmen meines Kollaborationsprojektes
Die ungleichen Zwillinge dieses Mal mit Stefan Heuer bearbeite, ist fertig.
Zwei gleiche Bücher aus der Insel Bücherei, vor dem Altpapiercontainer gerettet, dienen als Grundlage und werden von mir an den jeweiligen Kollaborationspartner verschickt. Beide gestalten eins der beiden Bücher als Starter, beide beenden das jeweils andere, so dass am Ende zwei Originale Bücher entstanden sind. Jeder erhält sein gestartetes Buch zurück.
Das ist das Buch, dass ich für Stefan gestartet habe – und er hat es beendet.
„Zombie Combat And Die Minnesänger“
Ich finde es SUPER! Danke Stefan!
Ausgangsmaterial: Insel Bücherei Nr. 450 Die Minnesänger

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english version:
The first of two books that I’ve altered as part of my collaboration project
The Unequal Twins – this time with Stefan Heuer , is finished.
Two identical books from the Island Library, saved from the waste paper container, serve as a basis and will be sent by me to the respective collaboration partner. Both design one of the two books as a starter, both finish the other, so that at the end two original books are created. Everyone gets his started book back.
This is the book I started for Stefan – and he finished it.
„Zombie Combat And Die Minnesänger“
That´s great! Thank you very much, Stefan!
Basis material: Insel Bücherei Nr. 450 Die Minnesänger

Kino-Programmhefte
aus den 1950ger und 60ger Jahren

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Neulich auf dem Flohmarkt habe ich einen unglaublichen Fund gemacht:
Zwei Ordner voll mit Kino-Programmheften aus den 1950ger und 60ger Jahren. Ein kostbarer Schatz. Die Programmhefte sind auch innen spektakulär gestaltet und es macht Spaß, sie durchzublättern. Manche Filme kenne ich sogar! Mal sehen, ob und wenn ja was ich damit mache. Fast zu schade zum Zerschneiden.

Recently at the flea market I made an incredible find:
Two folders full of cinema programs from the 1950s and 60s. A precious treasure. The program books are also spectacularly designed inside and it’s fun to leaf through them. Some movies I even know! Let’s see if and what I do with them. Almost too wonderful to cut them up.

WIPE – No. 118

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Zum ersten Mal habe ich für WIPE – von Davide Dellafiora – einen Beitrag gestempelt. Ich finde die Idee, Kunst auf Toilettenpapier zu machen, wunderbar  – es ist so Dada und so Fluxus. Fantstisch! Und ich finde, mein DADA-Stempel passt perfekt dazu!
Hier nun ist WIPE No 118 – es gefällt mir sehr – deswegen habe ich schon einen neuen Beitrag abgeschickt!

„WIPE
Wipe ist eine kleine Montagepublikation, in der Toilettenpapier das Medium ist. Die Verwendung eines nicht-archivarischen, ja anti-archivarischen Mediums ist beabsichtigt, wobei die Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des Mediums in scharfem Gegensatz zum künstlerischen Interesse an Archivmaterialien steht. Konzipiert als eine spielerische, leichte Publikation zur Umgehung der Portokosten, nickt Wipe Duchamps Urinal zu und fordert die Mitwirkenden auf, an einem Medium zu arbeiten, das fast kunstfeindlich ist.
Die Mitwirkenden beziehen ihr eigenes Toilettenpapier, eine Quelle der Faszination an sich und einen Kommentar zu den Hygienepraktiken der verschiedenen Gesellschaften. Trotz seiner beabsichtigten Flüchtigkeit ermöglicht Toilettenpapier das Prägen, Nähen, Collagieren und sogar Frottieren von Gummi. Wenn 20 Beiträge eingegangen sind, wird Wipe per Post an die Teilnehmer verteilt (Text von Susan Hartigan).
Begrenzte Exemplare der WIPE 118 sind für 20 US-Dollar (einschließlich internationaler p&p-E-Mails) für weitere Details erhältlich.“ (Quelle) (unbezahlte Werbung)

 

english version:
For the very first time I made a contribution for the assembling magazine WIPE, running by David Dellafiora. I absolutely love the idea to create art on toilet tissue – this is so Dada and so Fluxus. And my new Dada stamp fits perfectly to this zine. And here it is – WIPE No. 118. I like it very much! And I already send a new contribution for the next one.

„Wipe
Wipe is a small assembling publication in which toilet paper is the medium. The use of a nonarchival, indeed anti-archival medium, is intentional, with the ephemerality and fragility of the medium insharp contrast with the artistic concern for archival materials. Conceived as a playful lightweight publication to circumvent postage costs, Wipe nods to Duchamp’s urinal and challenges contributors to make work on a medium that is almost anti-art.
Contributors source their own toilet paper, a source of fascination in itself and a comment on the hygiene practices of different societies. In spite of its intended ephemerality, toilet paper allows rubberstamping, stitching, collaging, and even frottaging. When 20 contributions are received, Wipe is distributed to participants by mail.(text by Susan Hartigan) 
Limited copies of WIPE 118 are available for sale for $20 US (including international p&p) email for further details.“ (Source) (unpaid advertisement)

Add and pass
Collaborative travelling book (3)

Another collaborative book project by Geronimo  Finn called „Add and Pass“ where I took part in for the third time. Each participant creates one double page and send the book to another one. At the end Geronimo gets it back. I don´t know how much books like this he spread all over the world – but there are MANY on tour.

Kollaboratives Buchprojekt von Geronimo Finn mit dem Titel „Add and Pass“, an dem ich nun zum dritten Mal teilgenommen habe. Jeder Teilnehmer erstellt eine Doppelseite und sendet das Buch dann an jemand anderen. Am Ende bekommt Geronimo es zurück. Ich weiß nicht, wie viele Bücher wie dieses Geronimo auf der ganzen Welt verbreitet hat – aber es sind VIELE auf Tour.

Journal Of Field Study International
Field Report 2018

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“Journal Of Field Study International – Field Report 2018″ is an assembling magazine running by David Dellafiora  with plenty of fantastic works by so many artists all over the world – and I am very pleased to be one of them. This is the second time I am taking part – and here you can see my contribution: Black Gold.

“Journal Of Field Study International – Field Report 2018″ ist ein Assembling Magazin von  David Dellafiora mit vielen fantastischen Arbeiten vieler Künstler aus der ganzen Welt – und ich freue mich sehr, dabei zu sein. Ich nehme nun zum zweiten mal teil – und hier kannst Du meinen Beitrag sehen: Schwarzes Gold

Aufkleber und Visitenkarten

I ordered new business cards and sticker with my collages. They are from Moo (unpaid advertisment) and I love the size, the format, the collors and the haptic.

Ich habe mir neue Visitenkarten und Aufkleber mit meinen Collagen bestellt. Sie sind von Moo (unbezahlte Werbung) und ich liebe die Größe, das Format, die Farben und die Haptic.

Dada Stempel

Ich habe einen neuen Dada Stempel entworfen: „Dada regiert die Welt“

I’ve created a new Dada stamp again: „Dada rules the world“

Veröffentlicht unter Dada | Verschlagwortet mit

A Book About Death
Exhibition at Islip Art Museum, NY, USA

Ich freue mich außerordentlich, bei dieser ungewöhnlichen Ausstellung  zu Ehren von Ray Johnson, über den ich in meinem vorhergehenden Artikel geschrieben habe, dabei zu sein:
„Ray Johnson & ABAD“ – A Book About Death (Ein Buch über den Tod)
Curated by Joan Harrison and LuAnn T. Palazzo
im Islip Art Museum  New York, USA
vom 14. September bis zum 2. November 2019

Ray Johnson war der Begründer der Mail Art. „Einige von Johnsons Mailings erfolgten in Form von Büchern, einem Medium, das er von den 1950er Jahren, als er Ausgaben von kleinen selbstproduzierenden Broschüren herstellte, bis in die 1990er Jahre nutzte, in denen er mehrere einzigartige Bücher herstellte, von denen einige an Clive Phillpot, den Bibliothekar des Museums für Moderne Kunst, geschickt wurden, um den Beitrittsprozess des Museums zu umgehen, aber dennoch in die Sammlung aufgenommen zu werden. Eines von Johnsons bedeutendsten Büchern, A Book about Death, besteht aus 13 ungebundenen Seiten […], die er zwischen 1963 und 1965 zufällig druckte und verschickte. Niemand sollte eine komplette Ausgabe erhalten, so dass das Buch offen, unstrukturiert und unvollständig bleiben würde. Während zwei der Seiten Text über den tragischen Tod eines Kindes enthalten, ist die größere Sammlung von Bildern und Themen, von Briefmarken, Schlangen und Zigarrenbändern bis hin zu Scheren, Ferngläsern und Mickey Mouse, nicht in eine klare oder einzige Aussage über den Tod eingebunden. (Quelle: Sofia Kofodimos)

Das Besondere an dieser Ausstellung:
Die Teilnehmenden wurden gebeten, 500 Druck-Exemplare ihres Beitrages an das Museum zu schicken. Jeweils eins wird ausgestellt, die anderen 499 Exemplare stehen den Besuchern zur kostenlosen Mitnahme zur Verfügung – jeder kann sich sein ganz eigenes Buch des Todes zusammenstellen – und so ist diese Ausstellung ganz im Sinne von Ray Johnsons „A Book About Death“ – offen, unstrukturiert, unvollständig.
Wie außerordentlich schade ist es, dass ich nicht selbst die Ausstellung besuchen und mir mein eigenes Buch zusammenstellen kann. Alle Beiträge werden auch online auf dem ABAD-blog dokumentiert. Hier ist der Aufruf zu lesen.

2009 fand bereits eine derartige Ausstellung im Islip Art Museum statt – der Aufbau und alle Beiträge wurden in einem Video festgehalten. Das ganze Video läuft 9 Minuten – ich finde allerdings vor allem die ersten 20 Sekunden interessant, denn dort kann man den Ausstellungsaufbau sehr gut sehen – im Rest werden alle Beiträge gezeigt. (Video am Ende des Artikels)

Und hier nun ist mein Beitrag : Einige der 500 Exemplare

Vorder- und Rückseite: – 29,7 x 10,5 x cm 
Front and back – 11,7 x 4,1 inches

english version:
I am extremely pleased to be present at this unusual exhibition in honor of Ray Johnson, about whom I wrote in my previous article:
„Ray Johnson & ABAD“ – A Book About Death
Curated by Joan Harrison and LuAnn T. Palazzo
at the Islip Art Museum New York, USA
from 14 September to 2 November 2019

Ray Johnson was the founder of Mail Art. „Some of Johnson’s mailings took the form of books, a medium he used from the 1950s, when he made editions of small self-promotional pamphlets, to the 1990s, during which he made several unique books, some of which he sent to Clive Phillpot, the librarian at the Museum of Modern Art, in order to bypass the museum’s accessions process but still be included in the collection. One of Johnson’s most significant books, A Book about Death, consists of 13 unbound pages […], which he printed and mailed out at random between 1963 and 1965. No one was supposed to receive a complete edition so the book would remain open, unstructured, and incomplete. While two of the pages include text related to the tragic death of a child, the larger collection of images and themes, from postage stamps, snakes, and cigar bands, to scissors, binoculars, and mickey mouse, do not cohere into a clear or single statement about death.“ (Source: Sofia Kofodimos)

The special thing about this exhibition:
The participants were asked to send 500 printed copies of their contribution to the museum. One is exhibited at a time, the other 499 copies are available to visitors free of charge – anyone can put together their very own book of death – and so this exhibition is entirely in keeping with Ray Johnson’s „A Book About Death“ – open, unstructured, incomplete.
How extremely unfortunate it is that I cannot visit the exhibition myself and compile my own book. All contributions are documented online at ABAD-blog. Here is the call.

In 2009, an exhibition of this kind already took place at the Islip Art Museum – the construction and all the contributions were recorded in a video. The whole video runs for 9 minutes – I find the first 20 seconds interesting, because there you can see the exhibition structure very well – in the rest all contributions are shown (video at the ned of the article)
My contribution you can see above. 

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