Zeche Zollern II / IV Dortmund

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Ich habe einen Ausflug zur Zeche Zollern II / IV in Dortmund gemacht.
Die Zeche wurde 1898 als Prestigeobjekt gebaut. Nach einer bewegten Geschichte steht sie seit 1966 still und ist nunmehr eine von acht authentischen Industriestandorten des Westfälischen Industriemuseums.
Noch bis zum 8.10.2017 läuft die Ausstellung „Erich Grisar – Ruhrgebietsfotografien 1928 – 1933“. „Die Aufnahmen des Dortmunder Schriftstellers und Fotografen Erich Grisar (1898-1955) entstanden überwiegend in seiner Heimatstadt. Sie zeigen den städtischen Alltag, die harte körperliche Arbeit und Siedlungen mit den mächtigen Industrieanlagen im Hintergrund. Grisar hat gezielt Themen aus dem Arbeitermilieu fotografiert, zu denen er zeitlebens auch schriftstellerisch gearbeitet hat.“ (Quelle)
Sowohl die Zeche selbst als auch die Sonderausstellung sind absolut sehenswert!

english version:
I made a trip to Zeche Zollern – The Zollern Colliery in Dortmund.
The Colliery was built 1898 as a prestige object and after an eventful history in 1966 it was closed for good. Now it is one of eight authentic industrial facilities of the Westphalian Industrial Museum.
Till the 8.10.2017 you can see the photo exhibition „Erich Grisar -Ruhr area photographs from 1928 – 1933“. Erich Grisar (1898 – 1955) was a journalist and photographer from Dortmund. His photos are mainly from his hometown. They are showing hard physical work and settlements with giant industry in the background.
Both, the Colliery and the exhibition is well worth  seeing.

Paradise


„PARADISE – A contemporary interpretation of Hieronymus Bosch´s The Garden of Earthly Delights“ by Studio Smack. Fantastic ! So many details – so much to see! Hieronymus Bosch would have loved it!

„Paradise – Eine moderne Interpretation vonHieronymus Boschs Der Garten der Lüste“  von Studio Smack. Fantastisch! So viele Details – so viel zu sehen! Hieronymus Bosch hätte es geliebt!

Luftmuseum Amberg

(english version below)
Ich hatte ein ganz wunderbares Wochenende in Etsdorf und Amberg (Bayern) und habe unter anderen Highlights auch das Luft Museum in Amberg besucht, wo man Luft hören, sehen, begreifen, erleben und verstehen kann. Das Luft Museum wurde Anfang 2006 in Eigeninitiative des Künstlers und nunmehr Museumsleiters Wilhelm Koch gegründet, dessen häufig auch interaktive Arbeiten in der ständigen Ausstellung zahlreich zu sehen sind.
Zur Zeit läuft auch die Sonderausstellung „Inflandia“ der russischen Künstlerin  Sasha Frolova, die schrille und exzentrische Latexskulpturen und -kostüme kreiert, die sie auch im Rahmen ihrer Performances trägt (siehe arte Beitrag). Die Ausstellung ist noch bis zum 30. Juli 2017 zu sehen.
Beides – das Luft Museum und die Ausstellung von Sasha Frolova sind absolut sehenswert!

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I had a great weekend in Etsdorf and Amberg (Bavaria) and visited, beside other highlights, also the Air Museum in Amberg, were you can hear, see, grasp, experience and understand air.  The Air Museum was founded as a private initiative by artist and museum director Wilhelm Koch – you can see plenty of his often interactive art works in the permanent exhibition of the museum.
At the moment there is also a temporary exhibition with the Russian artist Sasha Frolova, who shows her fancy and eccentric latex sculptures and costumes in the show „Inflandia“ which is running till 30. July 2017. (There is a video about her perfomances on arte.)
Both, the Air Museum itself and the exhibition of Sasha Frolova: Not to be missed!!

Umspannwerk Recklinghausen

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Ein schöner Ausflug zum Umspannwerk Recklinghausen – eine „Kombination aus Industriedenkmal, moderner Betriebsstätte und einem Museum“ (Quelle). Das „Museum Strom und Leben“ zeigt die Geschichte der Elektrifizierung. Der Rundgang ist thematisch gegliedert in die Abteilungen Entdecken, Erzeugen, Verteilen, Sammeln, Arbeiten, Heilen, Wohnen, Vergnügen, Spielen, Werben von und mit Strom. Die vielen historischen Objekten zum Anfassen machen den Besuch besonders interessant. Der Bereich, der die An- bzw. Verwendung von Strom darstellt, hat mich besonders fasziniert – dort habe ich so viele lustige Dinge entdeckt wie zum Beispiel die „Föhnraupe“. Sehr sehenswert!

english version:
A nice trip to Substation Recklinghausen – a combination of an industrial monument, modern production site and museum. The „Museum Electricity and Life“ shows the history of electrification. The round tour is thematically divided in the sections Discover, Product, Distribut, Collect, Work, Heal, Live, Amusement, Play, Advertising (with) Electricity. Various objects available for visitors to touch make the visit very interesting. Especially the area with all of its features which documents the usage of electricity captivated me – there I discovered many very funny things like for example the „Blow Drier Caterpillar“. Very worth seeing!

Museum Wiesbaden – Natur

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Ein Ausflug in das Museum Wiesbaden – eigentlich wegen der Sonderausstellung Maria Sibylla Merian – aber es war auch eine Freude, die Dauerausstellung „Natur“ zu besichtigen, da ich ein großer Fan von Naturkundemuseen bin. Besonders faszinierend waren – natürlich – die Schmetterlinge sowie die Schaukästen zum Thema Farben – wie sie gewonnen werden, woher sie kommen. Dazu gibt es auch ein sehr informatives und spannendes Buch: „Das Geheimnis der Farben – Eine Kulturgeschichte“ von Victoria Finlay – ich habe es schon zweimal gelesen!

english version:
A trip to Museum Wiesbaden, actually to see the exhibition of Maria Sibylle Merian – but it was also a pleasure to see the permanent exhibition „Nature“, as I am a big fan of Museums of Natural Sciences. Especially the butterflies were very fascinating – certainly – but also the show cases which provided insides into colores – how they are obtained, where they are coming from. On this topic there is a very informative and exciting book to read: „Color –  A Natural History of the Palette“ by Victoria Finlay – I have read it two times so far.

Maria Sibylla Merian

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Ein Ausflug in das Museum Wiesbaden wegen der Sonderausstellung anläßlich des 300. Todestages von Maria Sybille Merian, von der ich ein großer Fan bin.
Maria Sibylla Merian lebte von 1647 (geboren in Frankfurt am Main) bis 1717 (verstorben in Amsterdam) und war Naturforscherin und Künstlerin. 1699 begab sie sich, zusammen mit ihrer 21-jährigen Tochter Dorothea Maria, auf eine zweijährige Forschungsreise nach Surinam, um dort Tiere und Pflanzen zu erforschen. Nach ihrer Rückkehr nach Europa veröffentlichte sie ihr Hauptwerk „Metamorphosis insectorum Surinamensium“ („Verwandlung der surinamischen Insekten“), das sie berühmt machte:  Ein Werk mit Kupferstichen und beschreibenden Texten über die Lebenszyklen von Insekten in Surinam.
Ich bewundere nicht nur ihre wunderschönen Naturstudien sondern auch ihren Lebensstil: sie war berufstätig und hat ihr eigenes Geld verdient, als Frau reiste sie allein in die Tropen, sie war eine der ersten Forscherinnen, die Insekten systematisch beobachtete – und all das im 17. und 18. Jahrhundert!
Die Ausstellung ist klein aber fein – zu sehen sind neben 9 Raupen-Dioramen mit den Lebenszyklen europäischer Schmetterlinge auch originale Tierpräparate von Maria Sibylla Merian sowie das Originalwerk  „Metamorphosis insectorum Surinamensium“.
Die Ausstellung ist noch bis zum 9. Juli 2017 zu sehen.

english version:
A trip to Museum Wiesbaden to see the exhibition on the occasion of the 300th anniversary of the death of Maria Sibylle Merian, as I am a big fan of her.
Maria Sibylla Merian lived form 1647 (born in Frankfurt on the Main) to 1717 (died in Amsterdam) and she was natural scientist and artist. In 1699 she started, together with her 21 years old daughter Dorothea Maria, an two-years lasting expedition to Surinam to research animals and plants. After her return to Europe she published her chief work „Metamorphosis insectorum Surinamensium“ („Transformation of the Surinamese Insects“), for which she became famous: A work with copperplate prints and descriptive texts about the Surinamese butterflies´ life cycles.
I admire not only her beautifull nature studies but also her lifestyle: she was working and earned her own money,  traveled alone as a woman, was one of the first researchers who investigated insects systematically – and all this during the 17th and 18th century!
The exhibition is small but fein – aside from 9 caterpillar-dioramas with the lifecycles of european butterflies there are also original animal preparations by Maria Sibylla Merian and her chief work  „Metamorphosis insectorum Surinamensium“.
The exhibition runs tills 9. July 2017.

Vitra Campus – Weil am Rhein

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Ich habe einen Ausflug zum Vitra Campus in Weil am Rhein (in der Nähe von Basel) gemacht, der schon lange ganz oben auf meiner Wunschliste stand. Auf dem Produktionsgelände des Schweizer Möbeldesigners sind Gebäude von Frank Gehry, Zaha Hadid und Herzog & deMeuron zusehen, die sowohl das Vitra Museum mit wechselnden Ausstellungen beherbergen als auch das Schaudepot mit über 400 Schlüsselobjekten des modernen Möbeldesigns von 1800 bis heute und das Vitra Haus mit der vollständige Vitra Home Kollektion. In meinen Augen ein Eldorado für alle Design- und Architekturfans.

I made a trip to Vitra Campus in Weil am Rhein (near Basel) which has long stood at the top of my wish list. At the production side of the Swiss furniture manufacturer you can see buildings designed by architects like Frank Gehry, Zaha Hadid and Herzog & deMeuron which shelter the Vitra Design Museum with changing exhibitions, the Schaudepot with a collection of over 400 key objects of modern furniture design from 1800 to the present and the Vitra Haus as flagship store with the complete Vitra Home Collection. In my eyes this place is an Eldorado for all fans of design and architecture.

Dada Stadt Zürich

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Ich habe eine 5-Tage-Tour nach Zürich gemacht, von wo aus ich einige Ausflüge unternommen habe (morgen wirst Du einen davon sehen). Natürlich musste ich auch das Cabaret Voltaire in der Spiegelgasse besuchen, wo Dada entstand. Dort fand ich den fantastischen Dada-Stadtplan „Dada Stadt Zürich“, der vom Cabaret Voltaire anläßlich des 100. Geburtstags von Dada letztes Jahr herausgegeben wurde. Auf der Rückseite ist Folgendes zu lesen: „Um das Jahr 1916 fand sich in Zürich ein internationales Publikum von DichterInnen, SchriftstellerInnen, KünstlerInnen, RevolutionärInnen, PhilosophInnen, WissenschaftlerInnen und PyschoalanytikerInnen ein. Dem 1. Weltkrieg entronnen, suchten sie Schutz in der Schweiz. … Dada Stadt Zürich zeigt das Milieu, in welchem Dada entstanden ist, indem Ihnen die Orte der Revolte, der Psyché und des Amusement vorgeführt werden sowie alle Örtlichkeiten, an denen zwischen 1916 und 1919 Dada stattgefunden hat…. Das Kartenmaterial gibt Ihnen ein Bild von Zürich vor 100 Jahren, das sie direkt mit dem Zustand heute vergleichen können.“ Was für ein Schatz!

english version:
I made a 5 days journey to Zurich from where I have taken several trips (you will see on of them tomorrow). Certainly I had to visit the Cabaret Voltaire at Spiegelgasse 1 where Dada begun. There I found the fantastic Dada-themed city map „Dada City Zurich“, published by Cabaret Voltaire and edited for the 100. anniversary of Dada which was celebrated last year. On the back page of the map you can read the following: „Around the year 1916, a number of international poets, writers, artists, revolutionaries, philosophers, psychoanalysts and scientists gathered in Zurich in order to escape the carnage of the First World War. …. Dada City Zurich shows you the milieu in which Dada could grow. It presents the places of revolt, psyché and amusement as well as the places where Dada was lived between 1916 and 1919. …. The map visuals what Zurich was like 100 years ago, offering you a direct parallel to the city´s image today.“ What a treasure!!!!

Die Zugezogenen – Elmgreen & Dragset in Haus Lange Krefeld

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Ein Ausflug nach Krefeld, Haus Lange (von Mies van der Rohe) um die wunderbare und sehr sehenswerte Ausstellung „Die Zugezogenen – Elmgreen & Dragnet von Michael Elmgreen  (Dänemark) und Ingar Dragset (Norwegen) zu besuchen. „In ihrer Einzelausstellung DIE ZUGEZOGENEN nutzen Elmgreen & Dragset Haus Lange so, wie es ursprünglich intendiert war: als Wohnhaus einer Familie. Das Künstlerduo inszeniert den Moment des Einzugs einer fiktiven deutschen Familie, die sich aufgrund des Brexit entschieden hat, aus Großbritannien nach Deutschland zurückzukehren. Elmgreen & Dragset kombinieren ihre eigenen skulpturalen Arbeiten mit vorgefundenen Möbeln und Artefakten, um ein häusliches Setting zu kreieren. Einige Gegenstände sind bereits ausgepackt und installiert, andere noch halb verpackt und in Kartons. Indem der Umzug der Familie als Symbol für ein sich veränderndes Europa präsentiert wird, reflektiert die Ausstellung die Vision modernistischer Architektur im Licht der heutigen Realität. Dabei geht sie auch der Frage nach, wie weit sich diese Ideale von unserer gegenwärtigen globalen, geopolitischen Situation entfernt haben.“ (Quelle)
Die Ausstellung läuft noch bis 27. August 2017

english version:
A trip to Krefeld, Haus Lange (by Mies van der Rohe) to visit the wonderful and worth seeing exhibition „Die Zugezogenen (The Newcomers) – Elmgreen & Dragnet by Michael Elmgreen  (Denmark) and Ingar Dragset (Norway): „For their solo exhibition Die Zugezogenen [The Newcomers], Elmgreen & Dragset treat Haus Lange as it was originally intended: a family home. The artist duo stages the moment that a fictional German family moves in. Having previously relocated to Britain, the family has now decided to move back to Germany following Brexit.
Elmgreen & Dragset combine their own sculptural work with ready-made furniture and artefacts in order to create a domestic setting. Some items have already been unpacked and installed, while others remain semi-wrapped or in boxes. Presenting the family’s move as a symbol of a changing Europe, the exhibition reflects upon the visions of Modernist architecture in light of today’s reality, and considers how many of these ideals now seem distant from our current, global, geopolitical situation.“ (source)
The exhibitions runs till 27. August 2017

Nordsternpark Gelsenkirchen

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Ein Katzensprung entfernt – mit dem Auto – vom Gasometer Oberhausen liegt der Nordsternpark Gelsenkirchen. Hier habe ich mir das Nordstern Videokunstzentrum angesehen, das in den denkmalgeschützten, historischen Räumen des Nordsternturms untergebracht ist. In Kooperation mit dem Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) finden hier Wechselausstellungen statt. Ein imposantes Ambiente mit vielfältiger Videokunst mit den „Schwerpunkten Fluxus, feministische Videopraxis, historische und gegenwärtige Videokunst aus Berlin sowie medienreflexive Ansätze. Die Kunstwerke werden auf Monitoren oder Flachbildschirmen sowie in Form von Videoskulpturen oder als Projektion in raumbezogenen Installationen präsentiert.“ (Quelle)

Nordsternpark Gelsenkirchen is only a stone’s throw from Gasometer Oberhausen. Therefore I have visited the Nordstern Video Art Center. The Nord Star Tower is protected as a historic monument an in its historical floors you can see temporary exhibitions in cooperation with New Berlin Art Society (n.b.k.). A stately ambience with multifarious video art focused on Fluxus, feministic video practice, historical and contemporary video art form Berlin as well as media-reflexive rudiments.