Diorama – Ausstellung in der Schirn

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Ich habe die Ausstellung „Diorama – Erfindung einer Illusion“ in der Schirn Frankfurt besucht. Was mich am meisten fasziniert hat waren die Bildmotive eines unbekannten Künstlers für das Polyrama Panoptikum Paris von etwa 1849. Postkarten große Lithographien, rückseitig bemalt, teils perforiert und in einem Leuchtkasten präsentiert, dessen Licht via Dimmer langsam an und aus ging. Während dessen veränderten sich die Motive von Tag- zu Nachtszenen (und zurück) , und es erschienen (und verschwanden) Feuerwerke oder Vulkanausbrüche… Ich habe solche Arbeiten zuvor noch nie gesehen und ich war sehr fasziniert – von der Technik, der Größe, den Wechseln der Motive! (Schwer zu fotografieren – aber ich hab´s versucht!)

english version:
I visited the exhibition „Diorama – Inventing Illusion“ at Schirn Frankfurt, which is running until 21. January 2018. What fascinated me the most were the postcard sized transparent images by an unknown artist for the Polyrama Panoptique Paris from round about 1849. Postcard sized lithographs, painted on the back, partly perforated. They were displayed in lightbox, which switched on and of via a dimmer – and while it became darker or brighter, the images changed slowly form day to night scenes (and back again). On some of them a firework or an volcano eruption appeared (and disappeared again) ….. I never saw something like this before and I was deeply impressed – by the technique, by the size, by the changes of the images! (Hard to take photos – but I tried!)

 

Sigrid Sigurdsson
Die Architektur der Erinnerung
Osthaus Museum Hagen

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Im Osthaus Museum Hagen befindet sich auch Sigrid Sigurdssons „Die Architektur der Erinnerung“ – Das Museum im Museum. Eine ausführliche Beschreibung der Architektur der Erinnerung kann man auf ihrer homepage nachlesen.
Der gesamte bibliotheksähnlichen Raum beinhaltet verschiedene Werkgruppen der Künstlerin, u.a. folgende:
– „Vor der Stille“ umfasst eine Sammlung von Büchern, Briefen, Fotografien … die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen.
– „Einen weiteren Komplex der Arbeit bilden 800 so genannte Reisebücher, die seit 1993 von interessierten Besucherinnen und Besuchern für eine bestimmte Zeit ausgeliehen und nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden können. Nach Ablauf der Zeit sollen die Bücher wieder an die „Architektur der Erinnerung“ zurückgegeben werden. Dort sind sie in den offenen Fächern einer Regalwand untergebracht und können auf Wunsch herausgenommen und betrachtet werden. Ca. 600 Autorinnen und Autoren aus aller Welt sind bislang an dem Projekt beteiligt.“ (Martina Pottek – Quelle)
– „Die Mitte des Raumes wird von zwei alten, musealen Vitrinenschränken dominiert, in denen 366 Bücher und Objekte aus dem Geschichten-Zyklus „Das Wunderknäuel“ ausgestellt sind, an dem die Künstlerin seit 1961 arbeitet.“  (Martina Pottek – Quelle)

Sehr inspirierend – für alle Buchkünstler – und einen Besuch absolut wert!

english version:
At Osthaus Museum Hagen are also The Museum inside a Museum -„The Architecture of Memory“-  a room, looking like a library, created by  Sigrid Sigurdsson. There is a detailed description of it on here homage – but only in German – and my English is too bad to translate it – sorry for that. But in my words I can say there are different group of works, including for example documents from the area of the National Socialism („Before the Silence“) as well as 800 so called traveling books created by more than 600 different artists, which you can browse through, and 366 books and objects from Sigurdsson´s work „Wonder Bundle“.
The room has a very special and storytelling atmosphere and it´s fantastic to browse through the artist books. This visit was absolutely worth it and very inspiring for all book artists!

Birgitta Weimar im Osthaus Museum Hagen

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Ich habe ein ganz wunderbare Ausstellung im Osthaus Museum Hagen besucht: Birgitta Weimer – Daseinsformen. Läuft noch bis 3. Dezember 2017 und ist absolut sehenswert!
Mehr über und von Birgitta Weimar gibt es auf ihrer homepage zu sehen.

I visited an absolutely wonderful exhibition at Osthaus Museum Hagen: Brigitte Weimer – Daseinsformen. Running till 3. December 2017 and is worth seeing!
More about and from Birgitta Weimar  on her homepage.

Elements – Art film by Maxim Zhestkov

I found this in the net – and this is just stunning!
Designer, art director and concept artist Maxim Zheytkov  „is a visual artist and motion designer based in Russia. His main passions are animation, design and cinematography“ (source). „Elements is an experimental art film by Maxim Zhestkov about nature, physics, art and love. More than 2 billion elements / particles governed by tensions and forces of nature were used to tell stories and show emotions through the motion of collective behavior. The film is a trial to explore the idea that everything around us and inside us is made from simple elements / blocks which can be arranged in complex relationships and become compound structures. We could project this idea into emotions, behaviours, thought processes, relationships, life, planets and the universe.“ (source)

Das habe ich im Netz gefunden – und es ist wirklich großartig!
Die Passion von Designer, Art-Direktor and Konzeptkünstler Maxim Zheytkov  sind Animationen, Design und Kinematographie. „Elements“ ist ein experimenteller Film von ihm über Natur, Physik, Kunst und Liebe. Mehr als 2 Milliarden Elemente werden durch Spannung und Kraft in Bewegung gesetzt und erzählen durch ihr gemeinsames Verhalten Geschichten. Der Film ist ein Versuch, die Idee zu erkunden, dass alles was um uns herum ist aus den selben Elementen gemacht ist und besteht. Diese Idee können wir in Emotionen, Verhalten, Gedankenprozesse, Beziehungen, Leben, Planeten und das Universum projizieren. (frei übersetzt nach dieser Quelle)

Wunderkammer Olbricht

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Während meiner Berlinreise – die schon eine Weile her ist – habe ich auch „me – Collectors Room Berlin – Stiftung Olbricht“ besucht, um mir die Wunderkammern Olbricht anzusehen.
„In der Renaissance und im Barock entstand die Tradition der Kunst- und Wunderkammer: Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) aufbewahrt wurden. Sie spiegelten die damalige Weltanschauung und den Wissensstand wider. […] Unsere Wunderkammer erweckt die Tradition der Kunst- und Wunderkammer in Berlin zu neuem Leben. […] Die Qualität der Objekte ist einzigartig und macht die Wunderkammer Olbricht mit ihren über 200 Exponaten aus Renaissance und Barock, die in zwei permanent installierten Räumen zu sehen sind, zu einer der bedeutendsten Privatsammlungen ihrer Art.“ (Quelle)
Diese Sammlung hat mich wirklich in tiefes Erstaunen versetzt und ich habe jedes Ausstellungsstück mit Bewunderung betrachtet! Diese Ausstellung ist absolut sehenswert!!!!!

english version:
During my trip to Berlin – a while ago – I visited „me – Collectors Room Berlin – Stiftung Olbricht“ to see the  Wunderkammer Olbricht.
„The practice of maintaining ‘cabinets of curiosities’ evolved during the Renaissance and Baroque. Such cabinets were collectors’ rooms in which precious artworks (artificialia), rare phenomena of nature (naturalia), scientific instruments (scientifica), objects from strange worlds (exotica), and inexplicable items (mirabilia) were preserved. They reflected the standard of knowledge and view of the world at that time. […] Our Wunderkammer reanimates this tradition in Berlin once more. […] The quality of the objects, numbering in excess of 200 from the Renaissance and Baroque periods, is unique and makes the Wunderkammer Olbricht one of the most important private collections of its kind.“ (Source)
This collection left me deeply wondering and I enjoyed all the very special and fantastic sample you can find in this absolutely worth seeing exhibition!!!

kunst ins leben !

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Das Museum Ludwig zeigt „kunst ins leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre“.
„In den 1960er-Jahren bildete das Rhein­land ein wichtiges Zen­trum für ein rev­o­lu­tionäres Kun­st­gesche­hen: Eine neue, in­ter­na­tio­n­al ver­net­zte Gen­er­a­tion von Kün­st­lerIn­nen widerset­zte sich der tra­di­tionellen Kunst. Sie nutzte den All­t­ag als In­spi­ra­tion­squelle und All­t­ags­ge­gen­stände als Kun­st­ma­te­rial. Sie ging hi­naus in das städtische Um­feld. Sie durch­brach die Grenzen der Kun­st­diszi­p­li­nen und ar­beit­ete zusam­men mit Musik­erIn­nen, Lit­er­atIn­nen, Filme­macherIn­nen und Tänz­erIn­nen. Am Puls dies­er aufre­gen­den Zeit be­gann der Köl­n­er Gemälder­es­tau­ra­tor Wolf­gang Hahn (1924-1987) die neue Kunst zu er­wer­ben und zu ein­er vielschichti­gen Samm­lung mit Werken des Nou­veau Réal­isme, Fluxus, Hap­pen­ing, Pop Art und Konzep­tkunst zusam­men­zu­tra­gen.“ (Quelle)
Es gibt ein sehr informatives Begleitheft zur Ausstellung sowie in jedem Raum eine qualifizierte Ansprechperson, die gerne und qualitativ hochwertig Auskunft über die Sammlung von Hahn an sich aber auch über die Epoche, die Werke und die jeweiligen Künstler gibt – eine echte Bereicherung!
Die Ausstellung läuft noch bis zum 24.09.2017

english version:
Museum Ludwig shows „Art Into Life! Collector Wolfgang Hahn and the 60s„.
„In the 1960s, the Rhine­land was an im­por­tant cen­ter for a rev­o­lu­tio­nary oc­cur­rence in art: a new gen­er­a­tion of artists with in­ter­na­tio­n­al net­works re­belled against tra­di­tio­n­al art. They used ev­ery­day life as their source of in­spi­ra­tion and ev­ery­day ob­jects as their ma­te­rial. They went out in­to their ur­ban sur­round­ings, chal­leng­ing the lim­its of the art dis­ci­p­lines and col­lab­o­rat­ing with mu­si­cians, writ­ers, film­mak­ers, and dancers. In touch with the lat­est trends of this exc­it­ing pe­ri­od, the Cologne paint­ing re­s­tor­er Wolf­gang Hahn (1924–1987) be­gan ac­quir­ing this new art and cre­at­ed a mul­ti­facet­ed col­lec­tion of works of Nou­veau Réal­isme, Fluxus, Hap­pen­ing, Pop Art, and Con­cep­tu­al Art.“ (Source)
There is a very informativ accompanying booklet in english as well as a very qualified contact person in each room who gives high qualified informations about Hahn´s collection itself as well as about the era, the art works and the artists – a real enrichment!
The exhibition is running till 24. Septmber 2017.

Aljoscha- The Gates of the Sun and the Land of Dreams

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Die ganz wunderbare Sonderausstellung Aljoscha: The Gates of the Sun and the Land of Dreams“ ist noch bis zum 17.9.2017  im Corps de Logis im Schloß Benrath zu sehen – ein bezauberndes, in zartes Rosa eingetauchtes Ambiente .
„Die präsentierten Objekte des Künstlers Aljoscha bestehen aus Acryl, Silikon sowie einem fragilen Gerüst aus Draht. In ihrer scheinbar organischen Struktur und in ihrer amorphen Beschaffenheit täuschen die Plastiken äußerliche Merkmale von in der Natur vorkommenden Organismen vor. Sie erinnern an Mikroorganismen, etwa an die Molekülstrukturen von Pilzen, Bakterien und Algen oder andere Vielzeller. Dennoch sind sie kein Abbild bzw. keine Interpretation der natürlichen Realität, sondern stellen in ihrer ästhetischen Form noch nicht existierende Lebewesen dar. Die Vorstellung von der Erschaffung zukünftiger Lebensformen und die Visionen aktueller biologischer Forschungen der Synthetischen Biologie vereinen sich in Aljoschas Kunstpraxis, die er als Bioism oder auch Biofuturism bezeichnet.“ (Quelle)

english version:
The wonderful exhibition Aljoscha: The Gates of the Sun and the Land of Dreams“ is running till 17.9.2017 at Corps de Logis – Schloß Benrath – an enchanting delicate pink ambience.
„The objects by artist Aljoscha presented at the Corps e Logis are generally made of acrylic, silicon and a fragile wire framework. With their seemingly organic structure and their amorphous consistency, the statues feign the outer features of natural microorganism. They are reminiscent of the molecular structures of uni-cellular organism such as bacteria, algae and fungi. Still, hey are neither a copy nor an interpretation of natural reality, but they present life forms that do not exist yet in an artistic way. The idea of the ceratiob of future life forms and the visions of current biological research of the so-called synthetic biology are combined on Aljoscha´s art which he calls bioism or biofuturism.“ (Quelle)

CODA Museum – Paper Art 2017

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Ich habe einen Ausflug nach Apeldoorn, Holland, gemacht, um mir die Ausstellung „Paper Art 2017“ im CODA Museum anzusehen. Die Reise hat sich gelohnt – die Ausstellung ist absolut sehenswert – mit Papierarbeiten von 31 Künstlern aus der ganzen Welt. Die Ausstellung läuft noch bis zum 29. Oktober!

I made a nice trip to Apeldoorn, NL, to see the exhibition „Paper Art 2017“ at CODA Museum. The trip was worth it – the exhibition is absolutely worth seeing – with paper works from 31 artists from all over the world. The show runs till 29. October!

Erwin Wurm in Duisburg

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Erwin Wurm ist gleich zweimal in Duisburg zu sehen – bis 29. Oktober im Lehmbruck Museum und bis 3. September im MMK Museum Küppersmühle.
„Mit Erwin Wurm (geb. 1954) präsentieren das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst und das Lehmbruck Museum einen der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart. In einer umfassenden Überblicksausstellung zeigen die beiden großen Duisburger Kunstmuseen gemeinsam Skulpturen, Fotografien, Tapeten, Strickobjekte, Videos, die berühmten One Minute Sculptures und einige eigens für die Ausstellung geschaffene Werke des österreichischen Künstlers, der zurzeit sein Heimatland auf der 57. Biennale von Venedig repräsentiert. “ (Quelle)
Erwin Wurm ist einer meiner Lieblingskünstler – und die (teils interaktive) Ausstellung hat mir ausgesprochen gut gefallen!
Hier ist ein Video über ihn und seine Arbeit zu sehen – den Artikel habe ich 2013 verfasst.

english version:
At the moment you can see Erwin Wurm twice in Duisburg: till 29. October at Lehmbruck Museum and till 3. September at MMK Museum Küppersmühle.
„With Erwin Wurm (born in 1954), the MKM Museum Küppersmühle for Modern Art and the Lehmbruck Museum are featuring one of the most acclaimed sculptors of the modern day. In this comprehensive retrospective, the two leading Duisburg art museums are collaborating to exhibit his sculptures, photographs, wallpaper, textile objects, videos, the famous One Minute Sculptures and new works, especially created for the show by the Austrian artist, who is currently representing his country at the 57th Biennale in Venice.“ (Source)
Erwin Wurm ist one of my favorite artists – and I really enjoyed the (partially interactive) exhibition.
Here you can find a video about him and his work – I wrote this article in 2013.

Hannah Höch Haus

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Seit einigen Jahren versuche ich, das Hannah Höch Haus in Berlin-Heiligensee zu besuchen – aber bislang ist es mir nicht gelungen.
Hannah Höch lebte dort von 1939 bis zu ihrem Tod 1978. Während des Kriegs diente ihr dieser Ort als Versteck, später war er ihr Ort der Ruhe und Inspiration. „2005 hat der Bildende Künstler Johannes Bauersachs mit Hilfe von Familie und Freunden das Anwesen erworben – mit der gerne angenommenen Verpflichtung, Haus und Garten im Andenken und Sinne von Hannah Höch fortzuführen und zu erhalten […] und für Kunst- und Gartenfreunde erlebbar zu machen.“ (Quelle)
Trotz mehrfacher Bemühungen, einen Besichtigungstermin zu vereinbaren, ist mir dies nicht gelungen. Als ich mich also ohne Termin auf den Weg machte, fand ich das Haus in einem scheinbar „verlassenen“ Zustand vor – und machte nur wenige Fotos über die Hecke hinweg in den Garten hinein.
Weiß irgendjemand Näheres?

english version:
For some years now I try to visit Hannah Hoech´s house in Berlin – Heiligensee – but I failed.
Hannah Höch lived there form 1939 until her death in 1978. During the Second World War it was her hideout – later on it was a place of inspiration and tranquilness. With the help of his family and friends fine artist Johannes Bauersachs has undertaken the plot of land and the house – combined with the promise to keep it in the sense of Hannah and to open it to art and garden lovers. (source)
Although I really tried hard to make an appointment for viewing, I failed. So I went there without a date and found the house seemingly abandoned – and I just took some fotos from the garden over the hedge.
Does anyone know anything about this?