Kunst und Kohle (4 – 6)

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Ruhrkunstmuseen* führen zur Zeit ein Ausstellungsprojekt anläßlich dem Ende der deutschen Steinkohleförderung durch: 17 Museen in 13 Städten zeigen Ausstellungen zum Thema  „Kunst und Kohle“. Hier nun Teil zwei meines Museumstrips:
Im Zentrum für internationale Lichtkunst Unna gab es nicht nur die temporäre Ausstellung zum Thema Kunst und Kohle sondern auch die ständige Sammlung zu sehen. Fasziniert hat mich die „Breathing Cloud“ – nicht nur beim direkten Ansehen sondern auch beim späteren Betrachten des Fotos, bei dem ich eine große Überraschung erlebte: Im Museum habe ich die Wolke und den Raum im klaren Weiß gesehen – auf dem Foto erst habe ich erkannt, dass alles in ein sattes Pink getaucht war. Wie kann denn das nur sein?
Besonders schön war es, erneut Christian Boltanskys „Totentanz“ und Rebecca Horns „Lotusschatten“ wieder zu sehen – zwei Werke, die mich immer wieder packen!
Das Museum DKM in Duisburg hat ebenfalls eine sehr sehenswerte Ausstellung, von der man leider keine Fotos machen darf. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall – auch jenseits der derzeitigen Sonderausstellung. Zum Abschied konnte man sich ein Stück Kohle zur Erinnerung mitnehmen.
Im Museum unter Tage – MuT – der Kunstsammling der Ruhr-Universität Bochum ist eine sehr minimalistische Ausstellung zu sehen. Das Museum liegt in der Tat unter Tage und in einem schön angelegten Park mit einem sehr netten Cafe vis-a-vis. Es ist eine neue Entdeckung für mich – und wird nun in meinen Katalog der sehenswerte Museen aufgenommen.
Und bald schon geht es weiter….

*Unbezahlte Werbung! Aufgrund der neuen DSVGO weise ich vorsorglich darauf hin, dass ich keine Vergütung für die Veröffentlichung dieses Blogposts noch für die Beschreibung des Projektes erhalte.

english version:
Ruhrkunstmuseen* are currently running an exhibition project to mark the end of German coal mining: 17 museums in 13 cities present exhibitions on the subject of „Art and Coal“. Here is part two go my museum trip:
At the Center of international light art Unna there was not only a temporary exhibition of „Art and Coal“ but also the permanent collection. I was especially fascinated by the „Breathing Cloud“ – not only when I looked at it directly but also when I later looked at the photo, where I experienced a big surprise: In the museum I saw the cloud and the room in clear white – only in the photo I realized that everything was immersed in a rich pink. How could that be?
It was especially nice to see Christian Boltansky’s „Death Dance“ and Rebecca Horn’s „Lotus Shadow“ again – two works that grab me again and again!
The DKM Museum in Duisburg also has a very interesting exhibition, of which unfortunately no photos are allowed. A visit is worthwhile in any case – even beyond the current special exhibition. As a farewell you could take a piece of coal with you as a souvenir.
In the Museum Underground – MuT – of the Art Collection of the Ruhr-University Bochum a very minimalistic exhibition can be seen. The museum is indeed located underground and in a beautifully landscaped park with a very nice café opposite. It is a new discovery for me – and will now be included in my catalogue of museums worth seeing.
And soon I will continue…..

*Unpaid advertising! Due to the new DSVGO, I would like to point out as a precaution that I will not receive any remuneration for the publication of this blog post nor for the description of the project.

Kunst und Kohle (1-3)

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Ruhrkunstmuseen* führen zur Zeit ein Ausstellungsprojekt anläßlich dem Ende der deutschen Steinkohleförderung durch: 17 Museen in 13 Städten zeigen Ausstellungen zum Thema  „Kunst und Kohle“. Da trifft es sich gut, dass ich gerade etwas zeit habe, durch das Ruhrgebiet zu fahren, und mir die ein oder anderen Ausstellung anzusehen.
Begonnen habe ich mit Emschertal-Museum Herne. Hier hat der ghanaische Künstler Ibrahim Mama große Teile des Schlosses Strünkede mit Jutesäcken aus seiner Heimat verhängt.
Als zweites habe ich mir die Ausstellung „Homage an Janus Kounellis“ im Museum Küppersmühle in Duisburg angeschaut, die mich ganz besonders beeindruckt hat. Von den Sonderausstellungen in diesem Museum bin ich noch nie enttäuscht worden.
Und  letztlich bin ich ins Lehmbruck Museum Duisburg gegangen, um mir die Ausstellung „Reichtum: Schwarz ist Gold“ anzuschauen.
Und bald schon geht es weiter….

*Unbezahlte Werbung! Aufgrund der neuen DSVGO weise ich vorsorglich darauf hin, dass ich keine Vergütung für die Veröffentlichung dieses Blogposts noch für die Beschreibung des Projektes erhalte.

english version:
Ruhrkunstmuseen* are currently running an exhibition project to mark the end of German coal mining: 17 museums in 13 cities present exhibitions on the subject of „Art and Coal“. Lucky me that I have some time to drive through the Ruhr area and have a look at some of the exhibitions.
I started with Emschertal-Museum Herne. Here the Ghanaian artist Ibrahim Mama has hung large parts of Strünkede Castle with jute bags from his homeland.
Secondly, I looked at the exhibition „Homage to Janus Kounellis“ at the Museum Küppersmühle in Duisburg, which particularly impressed me. I have never been disappointed by the special exhibitions in this museum.
And finally I went to the Lehmbruck Museum Duisburg to see the exhibition „Wealth: Black is Gold“.
And soon I will continue…..

*Unpaid advertising! Due to the new DSVGO, I would like to point out as a precaution that I will not receive any remuneration for the publication of this blog post nor for the description of the project.

Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp

Ich habe diese Dokumentationen über Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp angeschaut und fand sie sehr interessant – beide Künstler waren sehr aktiv in der Dada-Szene. Sehenswert.

I watched these very interesting documentation about Sophie Taeuber-Arp and Hans Arp – both of them very active in the Dada scene – but sorry friends – only in German.

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Opernhaus Düsseldorf

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Ich habe eine geführte Tour durch das Düsseldorf Opernhaus mit Wilfried Schmerbach gemacht, die sehr interessant war. Besonders hat mich der Kostümfundus mit über 50.000 (!) Kostümen beeindruckt. Aber auch der Blick hinter die Kulissen und all die Informationen über die Organisation einer Inszenierung waren es wert, daran teilgenommen zu haben. Ich kann diese Führung absolut empfehlen.

I took a guided tour at the Opera House Düsseldorf with Wilfried Schmerbach, what was very interesting! Especially the costume stock with over 50.000 (!) costumes impressed me most. But although the backstage glimpse and all the informations about organising a stage production were worth seeing and listening. I can absolutely recommend this guided tour.

La Chica – Oasis

Ein Tip von Mano ! Danke Dir – schöne Musik – sehr kreatives Video!

La Chica – Oasis
Production : Noamir Productions http://www.noamir.com
Direction : Marion Castéra
Visuals effects and animations : Ma-Ke http://www.ma-ke-anim.com
Makeup : Alexia Dalmas http://www.kitty-make-up.book.fr/
Lights : Thomas O’Brien http://www.thomasobrien.fr

Kaiser Wilhelm Museum Krefeld

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Besuch des Kaiser Wilhelm Museums Krefeld
Derzeit „Force“, mit Werken des dänischen Künstlers Christian Falsnaes (interaktive Performances, multimediale Rauminstallationen) – noch bis zum 24. Juni 2018 zu sehen.
Der Titel FORCE weist bereits auf zentrale Aspekte der interaktiven Arbeiten von Christian Falsnaes hin: Kraft, Macht, Energie und Gewalt. Falsnaes lotet das Machtverhältnis zwischen Künstler und Publikum immer wieder neu aus. Er stößt gruppendynamische Prozesse an, motiviert Menschen zu ritualen Handlungen, konfrontiert aber auch den Einzelnen mit seinen Emotionen, Reflexen und Instinkten. Der interaktiven Praxis gibt der Künstler dabei in installativen Inszenierungen, in filmischen Erzählungen oder auch in Fotografien und Bildcollagen eine ästhetische Präsenz.“ (Quelle)

I visited the Kaiser Wilhelm Museum Krefeld
At the moment:  „Force“ with works vy the Danish artist Christian Falsnaes (interactive performances, multi media installations) – the show is running till 24th of June 2018.
„The title of the exhibition, FORCE, sets the tone for Christian Falsnaes’ interactive works that examine notions of force, power, energy, and violence. Falsnaes explores the existing power dynamics between artist and public. He interrogates and precipitates group dynamics, entangles participants in ritual acts, but also confronts the individual with his or her own emotions, reflexes, and instincts. In his interactive practice the artist creates an aesthetic presence through installation-like stagings, filmic narratives, photographs, and collages.“ (Source)

Hugo Ball Kabinett – Pirmasens

Die Stadt Pirmasens widmet Hugo Ball, der dort 1886 geboren wurde und aufwuchs, eine Dauerausstellung im Forum Alte Post, das Hugo Ball Kabinett, das sehr interessant ist, von dem man aber LEIDER (!) keine Fotos machen darf! Zu sehen sind viele Texttafeln über das Leben und Wirken von Hugo Ball, seine enge Verbindung zu seiner Ehefrau Emmy Hennings, mit der er 1916 in Zürich den Dadaismus und das Cabaret Voltaire gründete, und einen interaktiven Teppich, mit dem man durch Betreten sein eigenes Lautgedicht erstellen kann. Hier kann man genauer nachlesen, welche thematischen Schwerpunkte im Kabinett aufgegriffen wurden. Hugo Balls Biographie kann man hier nachlesen.
Oben ist die Einladungskarte zu sehen, die das Land Rheinland Pfalz für die Veranstaltungen anläßlich der „100 Jahre Dada“ herausgebracht hat. Mir wurde die zur Zeit letzte im Museum vorrätige Karte geschenkt! Glück muss man haben!

Pirmasens, where 1886 Hugo Ball was born and grew up, dedicated to him a permanent exhibition, the „Hugo Ball Cabinet“ at Forum Alte Post which is very interesting! Too bad that it isn’t allowed to take photos. You can see a lot of text boards about his life and work, his connection to his wife Emmy Hennings (with whom he founded the Dadaism and the Cabaret Voltaire (which I visited once) in Zürich 1916), as well as an interactive carpet with which you can, by stepping on it, create your own sound poem.
Above you can see the invitation card from Rheinland Pfalz regarding the celebrations of „100 years of Dada“. I got the last one, lucky me!

Jean-Michel Basquiat at Schirn Museum Frankfurt

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From Butzbach to Frankfurt where I visited the Jean-Michel Basquiat exhibition „BOOM FOR REAL“ at Schirn Museum, which is running till 27. May 2018. The show is absolutely worth seeing and very inspiring!

Von Butzbach nach Frankfurt am Main, um mir dort die Ausstellung Jean-Michel Basquiat  „BOOM FOR REAL“ in der Schirn anzuschauen, die noch bis zum 27. Mai 2018 läuft un absolut sehenswert und sehr inspirierend ist!

Der Papiermacher / The Papermaker

Was wären wir Collage-Künstler ohne Papier?!
Hier ist ein Portrait über einen der letzten Papiermacher in Europa – Gangolf Ulbricht. Gangolf Ulbricht hat für viele bekannte Künstler gearbeitet, wie z.B. Jenny Holzer, Louise Bourgeois, Guenther Uecker, Jonathan Meese, Damien Hirst, Christiane Baumgartner, Matthias Weischer und viele andere. (Quelle) Es ist eine Freude, ihm bei der Arbeit zuzuschauen und ihn über Papier sprechen zu hören.

What we collagists would be without paper?!
Here is a portrait about „one of the last handcrafting papermaker in Europe – and his great love for paper“ – Gangolf Ulbricht. „Gangolf has worked for a number of known artists like: Jenny Holzer, Louise Bourgeois, Guenther Uecker, Jonathan Meese, Damien Hirst, Christiane Baumgartner, Matthias Weischer and many more.“ (Source) It is a real pleasure to see how he works and to hear what he speaks about paper.

Directed by DANIEL EGENOLF
Director of Photography LINE KÜHL
Edited by BORIS SEEWALD
Music by RALF HILDENBEUTEL
Sounddesign by ALEXANDER HEINZE
Produced by kingsandkongs.de

Rebecca Horn im Lehmbruck Museum Duisburg

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Ich war im Lehmbruck Museum und habe mir die Ausstellung von Rebecca Horn angesehen. Sie ist eine meiner favorisierten Künstlerinnen, und diese Ausstellung ist absolut sehenswert (vom Lehmbruck Museum bin ich noch nie enttäuscht worden!)
Sie läuft noch bis zum 2.4.2018.

I visited the exhibition „Rebecca Horn“ at Lehmbruck Museum Duisburg. She is one of my favourite artists – and this exhibition is worth seeing! (I never was disappointed by Lehmbruck Museum´s exhibitions!) The show is running till 2. April 2018