Garzweiler Trilogie 3/3

Teil 3 meiner Reise ins Braunkohlerevier Rheinland (Teil 1 hier, Teil 2 hier).
Das Braunkohleabbaugebiet Garzweiler soll im zweiten Teilabschnitt erweitert werden, was die Umsiedlung von 12 Dörfern und etwa 7600 Menschen erfordert. Was das bedeutet, habe ich bei meinem Ausflug hautnah erleben können. Die Reise führte mich durch Immerath und Pesch. Es war gespenstig, in der Abendstimmung durch eine nahezu ausgestorbene Geisterstadt zu fahren. Viele Häuser sind bereits verlassen, Fenster und Türen verbarrikadiert, die ehemaligen Anwohner umgesiedelt. Nur einige Standhafte sind geblieben. In den Beiden Ortschaften habe ich genau drei Menschen gesehen und drei Autos (davon stand eins mit aufstehender Heckklappe scheinbar vergessen am Straßenrand), keine Geräusche waren zu hören bis auf vereinzeltes Vogelgezwitscher. Die Straße der Ortschaft Pesch endet mittendrin am Bauzaun – das Haus dahinter bereits verlassen im Tagebaugebiet, das Haus davor ist noch bewohnt.
Vergessene Ortschaften – vergessene Menschen – ein tiefer Eindruck!

J. hat ein kleines Video erstellt:

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Garzweiler Trilogie 2/3

Heute nun Teil 2 meiner Garzweiler Trilogie: Ausflug ins Rheinische Braunkohlerevier. (Teil 1: hier.)
Die gewonnene Braunkohle wird überwiegend in die Kraftwerke der Umgebung transportiert und dort zur Energiegewinnung verfeuert. Die Schlote sind schon von Weitem zu sehen und bestimmen das Flair der Region.

Morgen dann Teil 3 – diese Erlebnisse haben mich am stärksten beeindruckt!

Garzweiler Trilogie 1/3

Am Wochenende habe ich einen Ausflug in das Rheinische Braunkohlerevier unternommen. Was ich gesehen habe, hat mich in vielerlei Hinsicht tief beeindruckt, weswegen ich einen dreiteiligen Artikel erstelle. Heute Teil 1.
Im Vordergund steht augenscheinlich der Großtagebau Garzweiler I, der Grand Canyon des Rheinlandes: Ein 66 qkm großes Schaufelrad-Baggerloch, aus dem Braunkohle gefördert wird.

Panorama Großtagebau Garzweiler


Schaufelradbagger


Beginn der Förderbänder hin zum Kraftwerk

Wie der Ausflug weiter ging….. im nächsten Artikel: Garzweiler 2/3.

Hommage an „Rotkäpken“

Als ich neulich meine Freundin H. im Bergischen Land besucht habe, zeigte sie mir ein Bild, dass sie von einer ihrer (Grundschul-) Schülerinnen geschenkt bekam. Das Mädchen illustrierte ihren eigenen Text, den sie oberhalb des Bildes notierte, so unter anderem: „Die Hasen spiel´n verstecken. Das Obst wächst an den Bäumen.“ (Sie schrieb es allerdings in ihrer ganz eigenen, wunderbaren Kinder-Grammatik!) Auf der rechten Seite des Bildes malte sie „Rotkäpken“ (so beschriftete sie ihre Figur) mit einer Sprechblase: „La la la!“ Dieses Bild platzte vor Kreativität und Lebensfreude! Ein Foto habe ich davon leider nicht gemacht. Aber es hat mich zu einer Collage inspiriert! Danke „Rotkäpken“!!!!

Collage 2012, 55 x 50 cm

Schwebebahn

Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass ich das Bergische Land so liebe?!
Neulich war ich auf der Sonnborner Str. in Wuppertal. Dort führt die Trasse der Schwebebahn mitten durch die Straße – und wenn man dort entlang schwebt, kann man den Anwohnern in die Wohnzimmer schauen.
Die location ist sehr imposant und eindrücklich!

Übrigens: Die Geschichte von Tuffi, dem Elefanten, der aus der Schwebebahn fiel, stimmt! Aus Werbezwecken wollte der Zirkus Althoff eine Fahrt mit Tuffi in der Schwebebahn durchführen. Der arme Elefant geriet in Panik und sprang aus der Bahn in die Wupper. Wie durch ein Wunder ist nichts passiert. Später haben die Milchwerke Köln-Wuppertal ihre Milchprodukte nach diesem Elefanten benannt.

Falttechnik die Zweite

Auf vielfältigen Wunsch habe ich nun ein kleines Video erstellt, auf dem zu sehen ist, wie man innerhalb von einer Minute aus einem Blatt in der größe Deiner Wahl und einer Schere ein kleines achtseitiges Buch falten kann (so habe ich auch mein „Kreativität heißt – Buch“ gefaltet). Ich wünsche viel Vergnügen und hoffe, dass nun in Ergänzung zu meiner Foto-Faltanleitung alles klar ist!

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